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Sorry, aber ich hab grad keine Zeit, mich zu verlieben!

Single zu sein bereitet nur den wenigsten eine Freude. Viele sehnen sich nach einer neuen Liebe. Doch was, wenn man zu beschäftigt mit seinem Leben ist, um einen potenziellen Partner wahrzunehmen? Unsere Autorin berichtet über ihre Erfahrungen als Single mit Zeitnot

Ich bin Single. Seit fünf Jahren. Und zwar nicht einer von den fancy Generation Y Singles, die viel zu cool für eine feste Beziehung sind. Nein, ich gehöre zur Generation davor, und da will man noch Händchenhalten. Nichts da Friends with Benefits. Ganz oldschool hätte ich gern einen Freund, der mir eine Blume aus Duplo-Folie bastelt, ein Picknick im Park organisiert und eine Playlist mit Lovesongs erstellt. Ich finde aber keinen. Nicht mal einen ohne Duplo, Picknick und Playlist. Doch andererseits: Bin ich nicht selbst viel zu busy für einen Partner?

Busy Girl

Ich habe einen Fulltime-Job, für den ich nicht selten abends oder im Wochenende ran muss. Und dann noch die Freizeittermine:

Montag – Fitnessstudio
Dienstag – Yoga
Mittwoch –  Mädelsabend
Donnerstag – wieder Fitnessstudio
Freitag und Samstag – Kino, Cocktails, Clubbing, Geburtstagsparty oder was sonst so ansteht
Sonntag – Tatort.

Machen wir uns nichts vor: Ich habe überhaupt keine Zeit, mich zu verlieben. Gut okay, vielleicht ist der ganze Freizeitstress auch eine Beschäftigungstherapie, um mich nicht ständig mit Ben & Jerry’s auf der Couch verabreden zu müssen. Aber ich habe halt viele Freunde, und die Familie braucht auch regelmäßig meine Aufmerksamkeit.

Würde ich Mr. Right überhaupt wahrnehmen?

Letztens fragte ich meine Freundin, wo ich denn überhaupt einen Mann treffen soll. „Na überall“, sagte sie, „auf der Straße, beim Sport, im Supermarkt. Du musst nur hinschauen.“ Im Supermarkt? Da bin ich viel zu sehr damit beschäftigt, mich im Slalom an Kinderwagen und schiefen Produkttürmen vorbeizuschlängeln oder um Omis herumzugreifen, die sich nicht zwischen der Milch im Angebot und der Hausmarke entscheiden können. So wenig Zeit wie möglich mit Einkaufen verschwenden. Schließlich gibt es Schöneres als Einkaufen, und viel Zeit bis zum nächsten Termin habe ich eh nie.

Aber meine Freundin hatte schon recht: So wirklich schaue ich mich im Alltag nicht nach einem Mann um. Klar, in der Bar oder im Club schon – dort wollen die Männer zwar einiges von den Frauen, doch eine Langzeitbeziehung gehört in der Regel nicht dazu. Aber im Daily Life? Da sind meine Sensoren nicht auf Empfang.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.