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Sorry, aber ich hab grad keine Zeit, mich zu verlieben!

Sorry, aber ich hab grad echt keine Zeit!

Einmal wurde ich sogar auf dem Parkplatz angequatscht: „Hey, ich hab dich grad im Fitnessstudio gesehen und dachte: Die Frau darf ich nicht einfach so ziehenlassen.“ Eigentlich ganz süß, oder? Aber in dem Moment war ich spät dran, also habe ich ihn abgewimmelt. Too bad!

Und auf der Straße ist mein Blick meist auf mein Handy fixiert, ich beantworte noch eben die letzten Nachrichten oder scrolle durch die aktuellen Insta-Stories. Wenn mich ein hübscher Kerl beim Vorbeigehen anlächelt, würde ich es nicht bemerken. Oder es würde mich irritieren, weil meine Sensoren in dem Moment solche Schwingungen nicht empfangen. Nur wann tun sie es dann?

Immer noch Single – Selbst schuld?

Fünf Jahre Single. Ganz schön lang. Am Anfang fand ich es noch gut – yeah, endlich Zeit für mich. Keine Rücksicht auf niemanden. Samstags den ganzen Nachmittag Shopping Queen. Mega! Aber mittlerweile hat sich ein so vollgepackter Tagesablauf etabliert, dass ich gar nicht mehr wüsste, wo ich da einen Partner hineinstopfen sollte. Ich bin völlig ausgebucht.

Gut, wenn jetzt Mr. Right vor mir stünde, würde ich schon Zeit für ihn freimachen. Logisch! Nur frage ich mich gerade, wie es überhaupt dazu kommen soll, wenn ich selbst immer vermeintlich Wichtigeres zu tun habe. Da müsste Mr. Right schon ziemlich penetrant an meinen Sensoren drehen. Und das fände ich dann vermutlich zu penetrant. Na toll! Eine selbst gebaute Sackgasse.

Und nun?

Tja, und was mache ich jetzt? Alles absagen und den Terminkalender freischaufeln? Nee, dann date ich doch wieder nur meine alten Freunde Ben & Jerry und treffe auch keinen Mann. Öfter in den Supermarkt gehen und auf dem Parkplatz herumstehen? Ich weiß nicht, ob das so zielführend ist.

Ich könnte probieren, etwas mehr Luft zwischen den Terminen zu lassen. Gechillter quasi, ohne Termindruck. Mal auf eine Parkbank setzen und die Sensoren auf Empfang stellen. Oder – auweia, ganz mutig! – allein in ein Café gehen. Naja, fürs Erste lasse ich das Handy mal öfter in der Tasche. Zwei statt drei Stunden Bildschirmzeit am Tag reichen schließlich auch aus. Und vielleicht bemerke ich dann sogar den Mann mit der Duplo-Blume.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.