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Freundschaft Plus: Der Stoff, aus dem Liebeskummer ist

Booty Call, Friends with Benefits oder Freundschaft Plus: Was in Serien so unbeschwert aussieht, ist in Wirklichkeit zum Scheitern verurteilt, meint unser Gastautor

„Hi, heute Abend Netflix und chillen?“ Aber ja, klar! Super Nachricht, wenn sie von der geliebten Person als Sehnsuchtsbeweis und Einladung zum Beziehungs-Date überraschend auf dem Smartphone erscheint und ein Grinsen ins Gesicht malt. Aber als Single? Finger weg! Booty Calls führen vielleicht ohne Umwege ins Bett, aber sie sind nur Zwischenstopps auf dem Highway zur Hölle der gebrochenen Herzen.

Die Strecke kenne ich gut. Ich war mit einer Trennung noch nicht ganz fertig und brauchte Bestätigung für meinen Selbstwert, der irgendwo auf Bodennähe kroch. Männer suchen im Sex Nähe. Befriedigung könnten sie auch selbst. Warum also nicht mit einer Person, die man mag, mit der man gerne Zeit davor und danach verbringt, die aber nicht zum Frühstück bleibt und keine Zettel an der Windschutzscheibe hinterlässt? Mit der man ausgehen, danach den Absacker im Bett trinken und dort gleich weitermachen kann? Genau diese Person kannte ich. Ihr ging es gerade ähnlich. Ein glücklicher Zufall, dachten wir. „Wir sagen uns aber sofort, sobald sich wer verliebt“, machten wir aus. Genauso hätten wir uns vornehmen können, das Heilmittel gegen Krebs in einem Wodka-Coacktail zu finden.

Aus einer Freundschaft Plus war plötzlich ein romantisches Gefühl geworden

Wunderbare, gleichzeitig entspannte und aufregende Wochen später. An einem Morgen nach einem gemeinsamen Konzertbesuch und „Kaffee bei mir“ wunderte ich mich: Was mache ich hier eigentlich? Ich war mir immer noch sicher, dass eine Beziehung im Moment eine schlechte Idee wäre. Allerdings fragte ich mich auch, warum ich dann dabei war, eine zu beginnen. Denn so fühlte es sich an. Aus Freundschaft Plus war ein romantisches Gefühl geworden. Da gab es Sehnsucht, viel, viel Freude mit- und aneinander und sogar etwas Eifersucht. Weshalb wusste ich nicht, wann wir uns wiedersehen würden? Ich stellte fest, mir genügte nicht mehr: „Ich melde mich dann, wir sehen uns!“ Ich wollte planen.

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Über den Autor/die Autorin

Georg Harrell

Mit 10 Jahren eingewandert, mit 15 das erste Mal verliebt, mit 15 das erste Mal das Herz gebrochen und mit 29 dann die Liebe des Lebens gefunden. Völlig unauffällig – bis auf seinen "entsetzlichen Musikgeschmack".