Corona-Krise als Weckruf für Beziehungen

Weckruf für Beziehungen

Mehr noch: Die Corona-Krise kann ein Weckruf für Paare sein. Jetzt in der Isolation ist die Zeit, auf dem gemeinsam Erlebten aufzubauen und die Bindung zu stärken – bevor es zu spät ist. Schlüsselfragen wie „Bist du jetzt für mich da?“ und „kann ich mich auf dich verlassen“? stehen nun im Vordergrund und müssen geklärt werden, gegebenenfalls mit therapeutischer Unterstützung. Denn das menschliche Bedürfnis nach Bindung ist in Krisenzeiten geradezu konditioniert auf die Suche nach tröstlichem Kontakt und echtem „Gesehenwerden“.

Wertschätzende Kommunikation

Voraussetzung dafür ist eine zugewandte, wertschätzende Kommunikation. Persönliche Bedürfnisse sollten kommuniziert werden, ohne den anderen zu verletzen. Ebenso wichtig ist es aber auch, die Bedürfnisse des Partners zu respektieren. Dafür zu sorgen, dass Raum für Austausch und Nähe geschaffen wird. Genauso wie die Möglichkeit, sich auch mal aus dem Weg zu gehen. Wenn Vertrauen und Nähe sichergestellt sind, sind persönliche Freiräume nie ein Problem. Die Krise bietet Paaren eine Chance, dem Partner durch Verständnis und Akzeptanz Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen.

Halt mich fest

Und die Krise kann auch Anlass sein, einander noch näher zu kommen – emotional wie körperlich.  So ist in Zeiten von Social Distancing die körperliche Nähe zum Partner umso wichtiger. Womit nicht unbedingt die Zeugung von Corona-Babys gemeint ist, sondern einfach auch mal das gegenseitige sich in den Arm nehmen. Körperkontakt setzt Glückshormone frei und die kann in der aktuellen Situation jeder mehr als gebrauchen.

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