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Wirklich da sein, wenn der Partner uns braucht: Was emotionale Präsenz bedeutet

In ihrer neuen Kolumne erklärt unsere Autorin Jana Seelig, warum emotionale Präsenz für sie so wichtig ist und wie diese dazu beiträgt, bestehende Beziehungen zu festigen und zu vertiefen

Der aus dem Vietnam stammende buddhistische Mönch, Schriftsteller und Lyriker Thích Nhất Hạnh sagte einst, dass das kostbarste Geschenk, das wir unseren Liebsten machen können, unsere wirkliche Gegenwart ist.

Manch einer mag an dieser Stelle vielleicht widersprechen und sagen, dass die Liebe selbst das kostbarste Geschenk ist, das wir unseren Partnern machen können. Ich hingegen vertrete die Auffassung, dass selbst bedingungslose Liebe an Wert verliert, wenn sie nicht von emotionaler Präsenz und echter Aufmerksamkeit begleitet wird.

Emotionale Präsenz ist eng mit dem Konzept der Achtsamkeit verwoben. Es geht um das Leben im Hier und Jetzt und darum, die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu richten, statt mit den Gedanken in der Vergangenheit oder der Zukunft zu verweilen. Das ist nicht nur für die eigene psychische Gesundheit essenziell, sondern eben auch für Partnerschaften.

Auch ich höre manchmal nicht richtig zu und tippe auf dem Handy

Vermutlich hat sich fast jeder schon einmal darüber geärgert, dass der Partner nicht richtig zuhört, weil er gerade mit seiner Lieblingsserie auf Netflix beschäftigt ist oder an seinem Smartphone hängt, während man selbst versucht, ein Gespräch mit ihm zu führen – sei es, weil die gemeinsame Tochter von einem Kindergeburtstag abgeholt werden muss, der Haushalt im absoluten Chaos versinkt oder man einfach nur einen beschissenen Tag auf der Arbeit hatte und dem Partner gerne kurz sein Leid klagen würde, um ein wenig Stress abbauen zu können.

Auch ich gehöre zu den Übeltätern, die das ein oder andere Mal nur mit halbem Ohr zugehört hat, wenn mein Freund mit mir reden wollte, weil ich gerade in Gedanken bei dem Buch war, das auf meinem Nachttisch auf mich wartete oder im Kopf bereits die Einkaufsliste für den nächsten Tag zusammenstellte.

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Über den Autor/die Autorin

Jana Seelig

Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.