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Self-Love – mehr als eine Frage des richtigen Spielzeuges

Emotionale Nebenwirkungen

Im Gegensatz zur reinen Triebbefriedigung hat diese Art der Körperarbeit auch eine emotionale Komponente. Die Auseinandersetzung mit Fragen wie

„Was tue ich da und was fühle ich dabei?“, „Was will dabei ausgedrückt werden?“ und „Was mag ich an meinem Körper?“ schaffen eine Verbindung von Körper und Emotion. Die DIY-Liebkosungen signalisieren dem Körper, dass sich um ihn gekümmert wird. Und dass man begehrenswert ist. Botschaften, die tief in den Zellen gespeichert werden. So hilft Solo-Sex, eine Rückverbindung zum Körper herzustellen und auf dessen Signale zu hören. Und dabei, eine positive Beziehung zu seinem Körper aufzubauen. Ihn anzunehmen und zu akzeptieren, dass er nicht perfekt sein muss. Wer mit seinem Körper im Reinen ist, steigert wiederum sein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Wie Sex und Dating vom Solo-Sex profitieren

Abgesehen vom Spaß und dem Persönlichkeitsschub, den Solo-Sex bewirken kann, besitzt dieser noch weitere Vorteile für den Datingerfolg und den Paar-Sex. So werden Selbstannahme und ein gesteigertes Selbstwertgefühl dem Dating und Sex mit Sicherheit ordentlich Aufwind verschaffen. Darüber hinaus können die gesammelten Erkenntnisse des Solo-Sex auf den Paar-Sex übertragen werden: geheime G-Punkte, erregende Fantasien oder sinnliche Rituale. Wer gerne Sex mit sich selbst hat und eine leidenschaftliche Beziehung zum eigenen Körper, kann Partner-Sex womöglich noch mehr genießen. Und wer erfahren hat, wie der Körper kommuniziert, kann das Gelernte auch dem Sexpartner kommunizieren. Und ihm ebenfalls beibringen, die Sprache des Körpers zu verstehen. Denn guter Sex bedeutet, auf den Körper zu hören.

Ohne Selbstliebe keine Liebe

Mehr noch: Selbsterkenntnis und die Fähigkeit zur Selbstliebe sind eine wichtige Voraussetzung für tiefe, erfüllende Liebesbeziehungen. Denn nur wer sich selber lieben kann, kann auch andere lieben – und Liebe empfangen. Das hat schon der Psychoanalytiker und Philosoph Erich Fromm postuliert. Und viele Paartherapeuten bestätigen, dass wer nicht gut für sich sorgt, auf Dauer auch nicht viel zu geben hat. Wer mit sich selbst nicht im Reinen ist, macht sich abhängig von der Liebe und Bestätigung durch andere. Ohne Selbstliebe also keine erfüllte Liebe.

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Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.