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Wir haben uns nicht gesucht aber gefunden

Es geht nicht darum, so viel Zeit wie möglich im Bett zu verbringen. Den anderen zu spüren, gibt mir Kraft und Zuversicht. Es ist der Beginn einer spannenden Reise. Ich finde es wichtig über seine Wünsche, aber auch über seine Ängste zu reden. Um diese körperliche Zweisamkeit genießen zu können, müssen sich beide fallen lassen. Vielleicht entsteht diese besondere Energie durch die Macht der Hormone. Entscheidend für mich ist die Tatsache, dass ich in diesen Stunden endlich wieder glücklich war.

Gib mir deine Hand

Heute hatte ich wieder Lust, spazieren zu gehen. Es tat gut, die winterliche Sonne zu spüren. Bewusst tief ein und ausatmen. Ich freute mich auf viele Sachen, die nur zu zweit für mich eine besondere Bedeutung besitzen. Bei meinem Lieblingsitaliener sich an der leckeren Pizza gemeinsam zu erfreuen, statt wie immer meine bestellte Regina abends abzuholen. Die Flasche Champagner, die seit einem Jahr im Kühlschrank auf einen besonderen Anlass wartet, jetzt zu trinken. Ich kann nicht wissen, was die Zukunft bringen wird, aber ich habe erkannt, dass es einen neuen Weg gibt. Ich hatte entschieden, nicht mehr allein in den Flieger zu steigen, nur um mich zu zwingen, etwas zu erleben. Von einer zukünftigen Reise zu träumen, auch wenn es sinnvoll ist, Schritt für Schritt vorzugehen.

Ich sehne mich nach diesem geliebten Menschen. Ich brauche sicher noch etwas Zeit, sogar für banale Entscheidungen wie eine gemeinsame Nacht. Ich möchte mich aus meiner Bequemlichkeit im Alltag befreien. Diese „kleinen Schritte“ helfen mir, das richtige Tempo zu finden. Ich war lang genug auf der Flucht. Gib mir deine Hand und halte mich fest.

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Über den Autor/die Autorin

Jonathan Bern

Jonathan Bern ist teils in Deutschland und teils in Frankreich aufgewachsen. Seine Wahlheimat bleibt Nizza, wo er mit 17 auf die merkwürdige Idee kam, einen Magister in Germanistik zu machen. In dieser Zeit schrieb er einen Artikel für die renommierteste französische Zeitung "Le Monde" und beschloss Journalist zu werden. Die Zeitung, bei der er einen Job fand, musste nach einem Jahr Konkurs anmelden und so landete er bei einer Airline, um seine Miete zu zahlen. Seitdem träumt er davon, irgendwann ein Buch zu schreiben..