Woran erkennt man eigentlich den Traumpartner?

Überlegen Sie auch manchmal, ob Sie Mr. oder Mrs. Right schon tausendmal begegnet sind – und es einfach nicht bemerkt haben?

Love is everywhere

Können Sie sich auch noch so gut an Ihre Teenagerzeit erinnern? Damals war es unglaublich einfach, sich Hals über Kopf in Mr. oder Mrs. Perfect zu verlieben – so lange sie nur folgende Eigenschaften erfüllen konnten: Gutaussehend, beliebt, tolle Haare, ein Lächeln zum Dahinschmelzen und bestenfalls Mitglied in einer Boy- oder Girlgroup, Supermodel oder zumindest Bravo Poster Boy/Girl. Charakter, Humor und Intelligenz – erstmal Nebensache für unsere verwirrten Hormone. Tja, so einfach ist das heutzutage leider nicht mehr. Vor allem, weil wir im Laufe unseres Lebens gelernt haben, dass zu einer funktionierenden, erfüllenden Liebesbeziehung mehr gehört, als Boygroup-Mitglied zu sein. Aber woran erkennt man einen Traumpartner heute, wenn nicht am Glanz und Glamour, so wie früher? Wie schaffen wir es, dass wir ihn nicht versehentlich übersehen, wenn er unseren Weg kreuzt?

Die Hormone tanzen

Im Prinzip ist es gar nicht so schwer, jemanden zu finden, der unsere Hormone genau so zum Durchdrehen bringt, wie damals mit 14. Körper und Unterbewusstsein wissen nämlich eigentlich ganz genau, was sie wollen. Sie besitzen jede Menge hochentwickelte Sensoren, die auf optische Reize reagieren und sogar andere Faktoren wie Geruch, Mimik und Gestik wahrnehmen können, bevor unser Gehirn den anderen Menschen überhaupt richtig erfasst hat. Wenn alle Reize beim Gehirn eintreffen und sagen: Auf geht’s, Jackpot! Dann ginge es wahrscheinlich los mit dem Hormon-Tango, wenn Sie oder Ihr Gegenüber den Mut haben, einander anzusprechen – oder beim Online-Dating anzuklicken. Dafür müssen aber alle Faktoren der Anziehungskraft zusammentreffen. Kommt nur ein Faktor zum Zug, z. B. bei einem bildhübschen Supermodel, das sie an der Ampel treffen, das aber abgesehen von einer umwerfenden Optik arrogant oder unsympathisch auf Ihre Sensoren wirkt, dann werden Sie den anderen zwar „attraktiv“ finden, aber nicht „anziehend“. Und ohne Anziehung keine Schmetterlinge im Bauch. Schritt 1. ist also: Augen offen halten und die Sensoren ausfahren.

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