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Die Vater-Tochter-Beziehung – etwas ganz Besonderes

5 schwierige Vater-Tochter-Beziehungen

Es gibt verschiedene Arten von dysfunktionalen Vater-Tochter-Beziehungen, die in einem Vaterkomplex resultieren und das Erwachsenenleben der Tochter nachhaltig prägen können. Die häufigsten sind folgende: 

1. „Daddys Liebling“

Sie konnte nichts falsch machen. Selbst wenn sie irgendwo die Schlechteste war, hat ihr Vater ihr immer das Gefühl gegeben, die Beste zu sein. Eine gute Schulnote wurde gefeiert wie bei anderen der Bachelor-Abschluss. Sie hat sehr viel Liebe von ihrem Papa bekommen, aber nie ein „Nein“ gehört oder Grenzen gesetzt bekommen. „Daddys Liebling“ glaubt noch heute, dass sie immer Recht hat und in allem die Beste ist. Sich zu entschuldigen oder Kritik anzunehmen, fällt ihr extrem schwer.

2. Der überstrenge Vater

Sie musste für alles um Erlaubnis bitten, unter der Woche um Punkt 22 Uhr zuhause sein und durfte sich nicht mit Jungs treffen. Sie hatte großen Respekt vor ihrem Vater und hätte sich niemals getraut, etwas Verbotenes zu tun. Solche Erfahrungen können Kinder nicht nur mit in die Beziehung, sondern auch mit ins spätere Berufsleben nehmen. Wenn die Tochter mit dem dominanten Vater nun einen Chef oder potenziellen Kunden hat, der sie an ihn erinnert, kann das zu großen Konflikten und Komplikationen führen. Sie fühlt sich bei Diskussionen und Kritik vielleicht wieder zurück in ihre Kindheit versetzt und reagiert überemotional, ohne dass ihr dies selbst bewusst wäre.

3. Die Prinzessin

Ihr wurden alle Wünsche von den Lippen abgelesen. Bei Papa durfte sie alles machen. Selbst wenn Mama „Nein“ gesagt hat, wusste die „Vatertochter“, wie sie trotzdem bekommt, was sie will. Der Vater hat ihr alles gekauft, was sie wollte, sie überall hingefahren und ihr alles durchgehen lassen. Die Prinzessin wird es später schwer haben, da sie zu hohe Ansprüche an potenzielle Lebensgefährten stellt und auf Händen getragen werden möchte. Sie braucht viel Aufmerksamkeit und kann extrem eifersüchtig und fordernd werden. Ein wenig ähnelt sie hierin „Daddys Liebling“.

4. Die ungeliebte Tochter

Er hatte sich eigentlich einen Junior gewünscht, dem er alles beibringen kann – und dies hat er seiner Tochter auch mitgeteilt und sie oft spüren lassen. Egal, was sie gemacht hat, es hat nie genügt. Er hat ihr nichts beigebracht und auch nichts mit ihr unternommen … Mit Puppen zu spielen, so was Dummes macht er nicht. Wenn sie ihre Freundinnen zum Geburtstag eingeladen hat, ist der Vater gegangen, weil es ihm zu anstrengend war. Wenn die Tochter in der Kindheit keine Liebe und Zuneigung von ihm erhalten hat, wird sie diese meist umso mehr bei ihrem zukünftigen Partner suchen.

5. Der abwesende Vater

Es gibt natürlich mehrere Szenarien, warum der Vater nicht da war. Vielleicht ist er abgehauen, vielleicht musste er viel reisen, vielleicht kannte die Mutter ihn nur sehr flüchtig, vielleicht ist er schon verstorben. In allen Fällen hat die Tochter sehr früh lernen müssen, dass sie auf sich allein gestellt ist. Dass es keinen Mann und keine feste, väterliche Konstante in ihrem Leben gibt. Wenn ein Mädchen ohne Vater aufgewachsen ist, ist die Sache etwas komplizierter. Die männliche Erzieherfigur fehlt und viele Verhaltensweisen, die sonst vom Vater gelernt worden wären, bleiben aus. Eine Tochter, die ohne ihren Vater aufwachsen musste, kann sich alleine gelassen fühlen. Diese Angst nimmt sie oft mit in die Partnerschaft.

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Über den Autor/die Autorin

Antonia Müller

Die gebürtige Fränkin und heute Wahl-Münchnerin lässt keine Gelegenheit aus, ein Plädoyer für die Liebe zu halten. Auch wenn sie es als Freigeist, Querdenker und Dickkopf in Sachen Beziehung und Partnerschaft nicht immer leicht hat, glaubt sie an die wahre Liebe auf Augenhöhe und hofft insgeheim, so wenig Kompromisse, wie möglich dafür eingehen zu müssen.