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Liebe kennt kein Alter – oder doch?

Ein großer Altersunterschied stellt Paare oft vor Herausforderungen. Was ist dran an den typischen Vorurteilen und wie geht man am besten mit ihnen um?

Unsere Gesellschaft ist tolerant. Zumindest einigermaßen, zumindest im Vergleich zu vor hundert Jahren oder anderen Ländern dieser Welt. Man darf selbst über seine Geschlechtsidentität entscheiden, darf lieben, wen und wie man möchte, heiraten, Kinder kriegen, egal ob hetero-, homo- oder gar nicht sexuell. Jedes Jahr geht es einen Schritt weiter in die richtige Richtung. Und dennoch: Sobald irgendetwas nicht der Norm entspricht – dem also, woran der Mensch kulturell gewöhnt ist – stellt er es meist erst einmal infrage. Eine Frau ist 15 cm größer als ihr Mann? Das ist doch irgendwie komisch. Der tätowierte Biertrinker-Typ und die biedere Anzugfrau? Nee, da ist definitiv irgendwas faul. Zwanzig Jahre Altersunterschied? Komisch genug, um es zumindest kritisch zu hinterfragen.

Vorurteile, wohin man guckt

Wer überdurchschnittlich viele Jahre jünger oder älter ist als sein Partner, trifft in der Realität leider auch heute noch häufig auf Vorurteile und geheucheltes Verständnis statt auf echte Toleranz. Ist der Mann bedeutend älter, heißt es so schnell: Der könnte glatt ihr Opa sein, guck mal, wie der sie angeiert, der alte Sack. Und sie? Sie kann doch nur auf sein Geld aus sein, was sollte sie denn bitte sonst von dem wollen – sie könnte doch so viele Jüngere haben! Der umgekehrte Fall, eine wesentlich ältere Frau, ist sogar noch seltener und sorgt somit noch häufiger für wilde Spekulationen und fiese Kommentare hinter vorgehaltener Hand. Die will’s wohl nochmal richtig wissen – hat die eigentlich mal in den Spiegel geguckt? Der nutzt sie doch nur aus! Und sind Prominente betroffen, überschlagen sich die Klatschspalten mit anmaßenden Headlines à la „Ist die Beziehung ein Fake?“. So oder so: Vielleicht wird die Liebe von der Allgemeinheit geduldet, aber überwiegend mit Argwohn betrachtet.

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