Lohnen sich Neujahrsvorsätze für das nächste Jahr überhaupt?

2020 war wohl für die meisten von uns ein besonderes Jahr, mit dem wir nun auch gerne abschließen möchten. Doch auch 2021 bringt Unsicherheiten und Herausforderungen mit sich. Lohnen sich Neujahrsvorsätze da überhaupt?

Ich drehe die Kappe meines Füllfederhalters ab und prüfe auf einem Schmierblatt, ob die Tinte eingetrocknet ist. Ja, ich besitze einen Füllfederhalter – für besonders wichtige Anlässe. Es verleiht dem Ganzen ein gewisses Pathos. Zufrieden mit dem Prüfergebnis streiche ich ein reinweißes Blatt gerade, lege ein Löschpapier bereit und schreibe sorgfältig in großen Lettern: „Neujahrsvorsätze für 2021“. 

Und nun? 

Dann halte ich inne. Und nun? Zwar habe ich mir vorher Gedanken zu dem Thema gemacht, aber jetzt sitze ich doch wieder vor einem leeren Blatt. Buchstäblich. Eine große Reise? Kann man in der derzeitigen Situation vergessen. Mehr Sport? Wird schwierig. Nicht einmal joggen darf man überall. Kurse sind raus, Fitnessstudio auch. Zuhause ginge. Aber werde ich meinen inneren Schweinehund überwinden? Zweifelhaft. Mehr Zeit mit der Familie und Freunden? Jaaaa, nein. Eher nicht.  

Denke groß! 

Ich rühre in meinem Tee und starre aus dem Fenster. Ich könnte den Garten mal wieder umgestalten. Das Beet dahinten hätte es nötig. Ein Schattenplatz mit Hängematte wäre nett.  

Reiß dich zusammen! Das sind doch keine Ziele. Komm, strenge dich an. Immerhin geht es hier um Neujahrsvorsätze, nicht um Zeitvertreib. Dinge, die du schon lange willst, aber nie gebacken bekommst. Da muss es doch was geben, das trotz Corona machbar ist. Denke groß! 

Neujahrsvorsatz Nr. 1: Mehr Zeit für mich 

Ich prüfe erneut die Schreibkraft des Füllfederhalters, schließlich war er jetzt wieder eine ganze Weile tatenlos. Dann schreibe ich als ersten Punkt auf meine Liste: „Mehr Zeit für mich selbst.“ Und darunter: „Damit ist nicht gemeint: Insta, Netflix oder andere ablenkende Tätigkeiten.“ Zugegeben, Zeit hatte ich 2020 nun wirklich genug. Aber habe ich sie genutzt, um mich mit mir selbst zu beschäftigen? Nein. Habe ich in mich hineingehört und mich gefragt, ob ich glücklich bin? Was ich erreichen will im Leben? Wohin es mich zieht? Nein. Zu beschäftigt war ich mit Nichtstun. Zu anstrengend, diese Gedanken. Dabei wäre doch genau jetzt ein guter Zeitpunkt, mich einmal mit mir selbst auseinanderzusetzen. 

Mandala

Ein eher ungewöhnlichen Konzept findet man bei der Neuerscheinung Mandala. Es handelt sich vielmehr um ein taktisches Kartenspiel in dem 2 Personen gegeneinander antreten und versuchen müssen, dem gegenüber immer einen Schritt voraus zu sein.

Beide Spieler erschaffen in diesem Spiel Mandalas auf einem Spielfeld. Die Mandalas entstehen während des Spiels aus Karten, die die Spieler klug auf dem Spielfeld platzieren müssen, um möglichst viele Punkte damit zu erzielen.

Der Paarfaktor: Desto besser man seinen Partner kennt, umso leichter fällt es, die Züge des anderen vorherzusehen und entsprechend zu reagieren. Geht der Partner eher auf Sicherheit oder sitzt euch ein waschechter Zocker gegenüber, der keinem Risiko aus dem Weg geht?

Eckdaten: Mandala
Autor: Trevor Benjamin & Brett J. Gilbert
Alter: 
ab 10 Jahre
Anzahl Spieler: 
2
Spieldauer: 
ca. 30 Min.

Das Spiel ist hier erhältlich.

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