Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an:
per WhatsApp oder per E-Mail!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!

Folgen Sie uns jetzt auf WhatsApp!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Unterdrücken ist keine Lösung. Wohin mit schmerzhaften Gefühlen?

Schmerz ist etwas Unausweichliches: Es führt kein Weg an ihm vorbei. Er lässt sich nicht verdrängen, zumindest nicht auf Dauer – so sehr dies Menschen auf vielfältigste Art und Weise versuchen. Wohin also mit den schmerzhaften Gefühlen, weiß beziehungsweise-Autorin Kirsten Schwieger

Verdrängter Schmerz ist nie wirklich weg – und irgendwann macht er sich dann mit potenzierter Stärke wieder bemerkbar. Was auch gut ist, trägt er doch zu unserer Entwicklung bei. Mit folgenden Strategien lässt er sich leichter ertragen und letztendlich auflösen.

Schmerz ist nicht gleich Leiden

Schmerz ist naturgegebenermaßen schmerzvoll. Ihn zu fühlen, muss aber nicht gleichbedeutend sein mit Leiden – zumindest nicht bei emotionalem Schmerz. Wie Buddha schon sagte: „Der Schmerz ist unausweichlich, das Leiden ist deine Wahl.“ Es geht darum, sich nicht vom Schmerz besiegen zu lassen. Bewusst und souverän mit ihm umzugehen, ist letztendlich der einzige Weg, ihn aufzulösen. Und darüber hinaus die am wenigsten schmerzvolle Methode.

Dem Schmerz Raum geben

Es geht also nicht darum, Schmerz zu verdrängen. Ihn zu dramatisieren ist allerdings auch keine Lösung. Der goldene Mittelweg ist, ihn einfach zuzulassen. Das klingt natürlich nur einfach und ist in der Praxis eher das Gegenteil. Aber man muss kein buddhistischer Mönch sein, um dem Schmerz Raum zu geben.

Eine Möglichkeit, diesen Raum zu schaffen, ist die eigene Perspektive zu erweitern und sich den körperlichen Empfindungen hinter dem Schmerz zuzuwenden. Viele, nicht nur erleuchtete Yogis, schaffen dies mit Hilfe von Meditation oder einem Bodyscan. Hierzu verbinden sie sich achtsam mit ihrem Körper und richten ihre Aufmerksamkeit auf die Körperempfindungen hinter dem Schmerz. Wo kribbelt, zieht, drückt oder sticht es im Körper? Und an welche Gefühle erinnert dies?

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.