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Push Present: Für jede Presswehe ’nen Klunker

Das Push Present ist eine kleine Aufmerksamkeit für neun Monate wachsenden Kugelbauch und die Schmerzen der Geburt. Aber braucht es das wirklich?!

Trend Push Present? Das steckt dahinter

In den USA bekommt jede vierte Frau von ihrem Partner zur Geburt ihres Kindes ein Geschenk. Nein, damit ist nicht eine Schachtel Pralinen gemeint, sondern Schmuck oder etwas ähnlich Wertvolles. Neben einem Ring werden auch gerne teure Handtaschen oder Tablets (wie romantisch!) verschenkt.

Das Push Present soll ein Dankeschön sein für neun Monate Schwangerschaft: eine kleine Aufmerksamkeit dafür, dass ihr im ersten Trimester vielleicht dauernd kotzübel oder sie im dritten Trimester ständig außer Puste war und sich nicht mehr selbst die Schnürsenkel zubinden konnte. Und natürlich ein Dankeschön für die Geburt. Daher das „Push“: Pressen ist definitiv kein Spaß.

In einer Umfrage von Babycenter sagten 55% der schwangeren Amerikanerinnen, dass sie gerne ein solches Push Present von ihrem Partner hätten. Hingegen meinten 40%, das Baby selbst sei das schönste Geschenk, ein Push Present on top sei nicht nötig.

Promis und Push Presents: gimme more!

An Fahrt gewonnen hat die Diskussion um Push Presents durch Promis, Klatschblätter und Instagram Accounts. Tatsächlich ungewöhnlich (wie auch das Paar selbst) war das Push Present von Tim Burton für seine Helena Bonham Carter: vier Paar Biker Boots. Immerhin Spielplatz-geeignet. Ob sich aber Kate Middleton echt über den Teddy freute, den ihr Prince William schenkte? (War natürlich kein gewöhnliches Kuscheltier, sondern eine limitierte Flausch-Variante von Harrod’s.) Who knows … Jennifer Lopez wurde für die Geburt der Zwillinge mit einem Diamantring belohnt. Sicherlich nicht ganz billig. Aber Kylie Jenners Freund Travis Scott hat den Hype auf ein neues Level gehoben: Sein Push Present war ein Ferrari – für umgerechnet mehr als 1 Million Euro. Okay, bei den Kardashians ist eben immer alles eine Spur drüber.

Ist das Push Present wirklich nur dazu da, ihr eine Freude zu machen? 

Manchmal wird das Präsent direkt im Kreissaal übergeben. Klar, genau das braucht man dringend, wenn man verschwitzt, völlig fertig, von Hormonen übermannt, heulend vor Erschöpfung und Glück im sexy Krankenhauslook daliegt. Irgendwie dreht das die Aufmerksamkeit meines Erachtens auch etwas um: sie wird auf den Mann gelenkt, der sich etwas „Tolles“ hat einfallen lassen. Aber ist in diesem Moment nicht nur einzig und allein wichtig, dass der Zwerg da ist, hoffentlich gesund und munter schreiend?!

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Über den Autor/die Autorin

Verena Schuster

Unsere Gastautorin lebt mit ihrem Partner, ihrer 4-jährigen Tochter Emmi, Baby Ben und Kater Fussel in Hamburg. Sie arbeitet Teilzeit im Marketing, genauso wie ihr Liebster. Halbe-halbe, das ist ihr Familien-Credo. Ist anstrengend, weil man viel abstimmen muss, aber lohnt sich, meint sie.