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Buch-Tipp: „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“

Manche nennen es Trotzphase, andere Autonomiephase. Los geht’s bei den meisten Kids im Alter von rund zwei Jahren. Und einen weiteren Schub gibt’s nochmal in Vor- und Grundschule, der so genannten Zahnlückenpubertät. Puh. Wie auch immer man das Kind benennt, eins ist sicher: Es ist meistens zauberhaft, aber manchmal auch echt anstrengend, wenn der Nachwuchs seinen eigenen Willen entdeckt

Wie man bedürfnisorientiert erzieht, ohne sich dabei selbst aufzugeben, und vor allem Humor und Verständnis im turbulenten Familienalltag nicht außer Acht lässt, das zeigen die Bücher von Danielle Graf und Katja Seide. Wir empfehlen „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ allen Eltern wärmstens und von Herzen! Band 1 zeigt den „entspannten Weg durch Trotzphasen“, Band 2 verspricht, „gelassen durch die Jahr 5 bis 10“ zu kommen. Lesen Sie hier Auszüge.

»Mein Kind will sich nicht anziehen«

In vielen Ratgebern wird Eltern geraten, ihren Kindern zu drohen, sie müssten den Tag im Kindergarten im Schlafanzug verbringen, wenn sie sich nicht sofort anzögen. Wichtig sei, die Drohung auch wahrzumachen, damit das Kind lernt, dass es den Eltern ernst ist. Die abgeschwächte Variante ist, das Kind zwar im Schlafanzug hinzubringen, es sich dann aber immerhin umziehen zu lassen, wenn es genügend Kommentare der anderen Kinder bzw. der Erzieher einstecken musste. Manchmal kommt es auch vor, dass Eltern sich so machtlos und verzweifelt fühlen, dass sie ihrem Kind sagen, sie gingen jetzt allein los, wenn sich ihr Kind nicht augenblicklich fertigmachte.

Das Problem an dieser Art Erziehung ist, dass Eltern sich dann ziemlich oft in einem Machtkampf mit ihrem Kind wiederfinden. Es macht unser Zusammenleben nicht gerade harmonisch, wenn wir jeden Morgen erst einmal die »Wenn-dann-Keule« herausholen müssen, damit unser Kind sich endlich dazu bequemt, sich anzuziehen. (…)

Warum ist das so?

Einige Kinder sind ausgesprochene Morgenmuffel und vor ihrem ersten Kakao schlichtweg nicht in der Lage, sich auf das selbstständige Anziehen zu fokussieren. Andere Kinder sind Kuschler, die sich ihre Energie für den stressigen Kita-Alltag im Körperkontakt zur Mama oder zum Papa holen. Auch sie ziehen sich morgens ungern allein an, ebenso wie die Kinder, die sich vor allem dann geliebt fühlen, wenn ihnen geholfen wird.

Was hilft?

1. Einfach helfen

Wenn Ihr Kind an sich in der Lage ist, sich selbstständig anzuziehen, und das in der Kita, an guten Tagen oder beim Kinderarzt auch zeigt, dann spricht wirklich nichts dagegen, Ihren Morgenmuffeln und Kuschlern zu helfen. Was sollten denn negative Auswirkungen sein? Dass sie sich daran gewöhnen und vergessen, wie sie sich selbst anziehen sollen? Dass sie sich mit 18 Jahren immer noch von den Eltern anziehen lassen wollen? Das ist äußerst unwahrscheinlich. (…) Denn der Mensch ist darauf ausgerichtet, sich weiterzuentwickeln und nach Selbstständigkeit zu streben – kein Kind möchte in der Baby- oder Kleinkindphase verharren.

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