Woran erkennt man eigentlich den Traumpartner?

Mehr als Bettgeflüster

Wenn die Anziehungskraft stimmt und da „irgendwas zwischen ihnen ist“, sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg zum Liebesglück, aber noch lange nicht im Ziel. Nun geht es nämlich erst so richtig ans Eingemachte, was übrigens nicht ganz einfach ist, wenn die Hormone einem ständig befehlen, sich die Kleider vom Leib zu reißen. Aber: Ein Traumpartner hat mehr zu bieten als leidenschaftliches Bettgeflüster. Schauen Sie zunächst einmal, ob Sie und Ihr Gegenüber sich halbwegs ähnlich sind und die gleichen Vorstellungen, Ziele und Werte haben. Übertrieben gesagt: Sie lieben ranzige Kneipen, er würde keinen Fuß in so einen Laden setzen, sondern nur in High Class Etablissements gehen. Oder Sie sind am Wochenende am liebsten den ganzen Tag draußen, während er gern im Jogger auf der Couch entspannt. Er kocht gern stundenlang, während Ihnen eigentlich auch ein Teller Pasta mit Fertig-Pesto reichen würde. Sie möchten irgendwann eine Großfamilie in Ihrer Heimat gründen, er möchte auswandern und eine Surfschule auf Bali eröffnen. Sie sehen: Konflikte (und was für welche) sind vorprogrammiert. Klar, Gegensätze ziehen sich an (und vor allem aus), aber langfristig kann das lodernde Feuer der Leidenschaft zu einem ausgewachsenen Waldbrand werden, der alles in den Flammen untergehen lässt. Schritt 2 bedeutet also: Wenn Sie Ihren Traumpartner suchen, dann finden Sie ihn am ehesten in jemandem, der ähnlich tickt wie Sie. Schauen Sie sich an Ihren Lieblingsorten um. In der ranzigen Kneipe, draußen im Park um die Ecke oder vorm Fertig-Pesto-Regal im Supermarkt.

Tausendmal berührt

Tausendmal ist nichts passiert. 1000 und 1 Nacht, und es hat Zoom gemacht. So schwer es fällt Klaus Lage und Wolle Petry zu zitieren: In diesem Lied steckt viel Wahres! Denn: Manchmal spielt die Liebe einfach nach ihren ganz eigenen Regeln. Statt Schritt 1 und 2 zu folgen, laufen wir jahrelang herum, und erkennen nicht, dass unser Traumpartner oder unsere Traumpartnerin schon die ganze Zeit vor unserer Nase gestanden haben. Vielleicht ist es unser Kollege, mit dem wir uns in der Pause immer kaputt lachen oder unser Nachbar, der uns immer die Einkäufe nach oben trägt. Möglicherweise ist es aber auch unser bester Freund oder der Freund eines Freundes. In dem Fall halten unsere cleveren Anziehungskraft-Sensoren meist irgendetwas zurück, das verhindert, den anderen „anziehend“ zu finden. Zum Beispiel die Angst vor Zurückweisung, ein anderer Partner oder die Regel, besser nicht mit Kollegen anzubandeln. Das heißt aber nicht, dass in all diesen Menschen kein potenzieller Traumpartner stecken kann. Darum, Schritt 3: Schauen Sie sich mal wieder bewusst in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis um. Ist da jemand, den Sie vielleicht doch insgeheim sehr, sehr sympathisch finden? Dann lohnt sich vielleicht ein 1000 und 1 Blick!

Sie werden es merken

So oder so – wenn der oder die Richtige vor Ihnen steht, werden Sie es merken. Ihre Knie werden zittern, die Hände schweißnass. Ihr Herz wird Ihnen vor Aufregung bis zum Halse klopfen. Und nach ein paar Tagen werden Sie sich fragen, wie Sie je ohne diesen Menschen in Ihrem Leben morgens aufstehen und abends schlafen gehen konnten. Sie werden sich kringelig lachen, tolle Gespräche führen, sich nächtelang lieben und füreinander die Welt bedeuten. Wenn Sie dieses Gefühl haben, dann wissen Sie, dass Sie angekommen sind. Bei Mr. und Mrs. Right.

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