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Deshalb müssen Sie ihr sagen, dass er nichts von ihr will

Gute Freundinnen müssen auch mal offen, ehrlich und hart sein und „Er will nichts von dir“ sagen. Warum, erklärt beziehungsweise-Autorin Jana Seelig

Es ist ausgerechnet Jack Berger – der Typ, der mit Carrie auf einem Post-It Schluss macht – der Miranda einen Satz entgegenknallt, der ihr Leben ein für alle Mal verändert: „Er steht einfach nicht auf dich!“ Die Rede ist natürlich von „Sex and the City“, der Serie, die vor 20 Jahren zwar revolutionär und wahnsinnig feministisch war, sich am Ende aber doch nur darum drehte, dass vier New Yorker Singlefrauen irgendwelchen Männern hinterherrennen, bis – ja, bis einer dieser Männer den Mut fasst und einer der Frauen das sagt, was ihre drei Freundinnen ihr schon längst hätten sagen sollen: Er steht einfach nicht auf dich.

Ich weiß nicht, wie oft und lange ich irgendwelche Typen schon entschuldigt habe, wenn sie sich lange entweder gar nicht oder nur kurz angebunden bei mir gemeldet haben. Stress auf der Arbeit, Familienprobleme, Erkältungen, das Handy verlegt – es gibt praktisch keine Ausrede, die ich vor mir selbst nicht bereits erfunden habe, wenn ein Mann, auf den ich stand, für längere Zeit nichts von sich hören ließ oder nur sporadisch eine kurze Nachricht droppte, um mir zu sagen, dass es heute leider wieder nicht klappt.

Insgeheim wusste ich die Antwort

Und ich kann auch nicht mehr zählen, wie oft mich meine Freundinnen dazu ermutigt haben, noch ein bisschen länger zu warten und die Lügen, die ich mir selbst erzählt habe, wenn ich nach den ersten zwei Dates nur noch wenig von meinem aktuellen Traumtyp hörte, bestätigt haben. Schließlich kennen wir das ja alle mit dem Stress auf der Arbeit, den Familienangelegenheiten, den urplötzlichen Erkältungen und come on, Jana, du verlegst dein Handy auch voll oft und brauchst dann drei Tage, um auf eine Nachricht bei WhatsApp zu antworten!

Doch insgeheim wussten wir alle die Antwort. Sie lautete: Er steht einfach nicht auf dich. Doch aus irgendeinem Grund traut sich niemand, das laut auszusprechen. Und so werden weiter Hoffnungen geschürt und sich gut zugeredet, dass es einfach nur mehr Zeit braucht, dass man auf jeden Fall an ihm dranbleiben sollte – ohne dabei needy zu sein, versteht sich – und dass er sich auf jeden Fall bald melden wird, immerhin kann man so eine tolle Frau wie dich nicht nicht mögen.

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Über den Autor/die Autorin

Jana Seelig

Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.