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Wer sich verletzlich zeigt, hat mehr Erfolg beim Dating

Markieren Sie beim ersten Date auch ganz gerne mal den harten Kerl – und wundern sich, dass Sie am Ende des Abends allein nach Hause gehen? Dann wird es dringend Zeit für etwas mehr Verletzlichkeit

Männer zeigen sich am liebsten von ihrer starken Seite. Cool, hart, unverwundbar, selbstsicher. Bereit, die Welt jederzeit vor dem Untergang zu retten. Eine Mischung aus Vin Diesel, Dwayne „The Rock“ Johnson und Bruce Willis, mit dem Aussehen von Gerard Butler (in „300“, nicht in „PS. I love you“).

Wie eine Mischung aus The Rock, Diesel und Willis agieren viele Männer leider auch in der Liebe. Schon beim ersten Date tun wir so, als könnte uns nichts und niemand aus der Bahn werfen. Wir geben uns selbstsicher, unaufgeregt und natürlich voll und ganz von uns selbst überzeugt. Wir servieren unserem Date den selbstbewussten Helden, der alles bekommt, was er will. Der alles hat und niemals strauchelt.

Ob wir nicht manchmal auch überfordert sind, wollt ihr wissen? Nein, ganz sicher nicht. Läuft alles total super. Immer. Ständig. Und ob wir nachts auf dem Heimweg vom Club nicht auch manchmal ein ungutes Gefühl haben? Süße, ich bitte dich, ich kenne keine Angst. Auch nicht, wenn eine bewaffnete Straßengang auf mich zukommt. Die mach ich platt. Ganz klar.

Frauen mögen keine Macker

Sie merken es vermutlich, der von mir beschriebene „harte Kerl“ ist nicht sonderlich sympathisch. Tja, und das finden die meisten Frauen leider auch. Und machen wir uns nichts vor: Eigentlich wissen wir Männer das auch. Wir wissen, dass Frauen auf Typen stehen, die auch mal zugeben können, dass nicht alles actionheld-mäßig läuft. Die nicht 24/7 selbstbewusst sind, sondern auch zeigen können, dass sie verletzlich sind. Die nicht nur Gerard Butler in „300“ mimen, sondern auch den Kerl aus „PS. Ich liebe dich“. Und ja, ich hab ihn gesehen. Aber obwohl wir das wissen, gehen wir trotzdem wieder aufs nächste Date, lassen unseren Sylvester Stallone raushängen und kassieren am Ende des Abends eine Abfuhr. Ein Teufelskreis, liebe Mit-Männer.

Schwächen sind sexy

Egal ob Mann oder Frau: Wir glauben, dass uns Schwachstellen unsympathisch und fehlerhaft erscheinen lassen. Andere Menschen nehmen diese vermeintlichen Schwächen jedoch vollkommen anders wahr, als wir selbst, so Psychologen. Und es geht noch weiter: Mitunter finden Außenstehende diese ach so furchtbaren Schwächen auch noch anziehend.

Überlegen Sie doch mal und erinnern Sie sich an Ihr letztes Date. Fanden Sie es nicht total schön, dass Ihr Gegenüber so irre aufgeregt war? Die Aufregung, für die sich Ihr Date vielleicht total geschämt hat. Und fanden Sie es nicht total sympathisch, dass Ihr Date zugegeben hat, etwas unsicher zu sein, weil er oder sie lange keine Verabredung mehr hatte? Eine Offenbarung von Verletzlichkeit, die Ihr Gegenüber mit Sicherheit unglaublich viel Überwindung gekostet hat.

Entdecken Sie das Gute in den eigenen Schwächen

Schwächen sind menschlich. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Sei es unsere körperliche Unvollkommenheit, aber auch unsere persönlichen Schwächen. Wir selbst betrachten uns mit viel härteren Augen als unsere Mitmenschen, die uns aus der Distanz sehen. Und aus genau dieser distanzierten Perspektive können sie nicht nur unsere vermeintlichen Schwächen sehen, sondern auch das Gute in uns und in unseren Schwachstellen. Und das könnte am Ende des Dates den entscheidenden Unterschied ausmachen, liebe Männer.

Zeigen Sie, wer Sie wirklich sind

Darum: Öffnen Sie sich, liebe Mit-Männer. Zeigen sie der Welt nicht nur Vin Diesel und Sylvester Stallone, sondern auch Ihre verletzliche Seite. Die, die nicht immer alles im Griff hat und nicht jeden Tag die Welt rettet. Es ist okay, wenn Sie zeigen, wer Sie wirklich sind. Denn am Ende lieben uns die Frauen nicht nur für das, was wir sind, sondern auch für das, was wir nicht sind. Und wir tun das umgekehrt ebenso. So funktioniert sie eben, die Liebe. Glauben Sie mir.

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Über den Autor/die Autorin

Sascha Grimm

Sascha Grimm ist Mitte Dreißig und liebt seine Heimat, den Norden. Er ist Serien-Junkie, mag Sport, Theater und natürlich: Frauen. Er schreibt für ein Online-Magazin und arbeitet als Grafiker in einer Kreativagentur.