Partnersuche, verzweifelte Singles, Langzeitsingle, creepy, dating, Liebe,
Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Sind wir nicht alle etwas… „creepy“?

Die Liebe mach verrückte Dinge mit einem

Wobei ich fairerweise sagen muss: Die Liebe macht verrückte Dinge mit einem. Wer hat sich nicht schon einmal aus Liebe (oder der Suche nach Liebe) total unterirdisch verhalten? Mir fallen da Sachen ein wie: Das Objekt der Begierde auf Facebook stalken, um herauszufinden, auf welcher Party / welchem Konzert / in welchem Kinofilm man sich (rein zufällig natürlich) über den Weg laufen könnte. Oder dem Schwarm mitten in der Nacht die zwanzigste Nachricht schicken und ihm vorheulen, wie schlecht es einem geht, obwohl er schon mehrmals klar gesagt hat, dass da nichts läuft. Oder die Affäre vom letzten Sommer anschreiben, dabei hat man eigentlich keinen Kontakt mehr und das aus einem guten Grund.

Wer lange Single ist und damit nicht unbedingt glücklich, kann sich derart hineinsteigern, dass – nett formuliert – das rationale Entscheidungsvermögen getrübt ist. Solche Aktionen erscheinen in so einem Moment als eine ausgezeichnete Idee. Tatsächlich sind sie aber einfach nur creepy und peinlich. Schon klar. Macht man aber trotzdem.

Ein Nein tut weh

Warum? Weil ein Nein wehtut. Und ein Nein zu akzeptieren, ist gar nicht mal so leicht. Schließlich will man nicht der Depp sein, der abgewiesen wurde. Bin ich es nicht wert? Sind meine Haare zu dünn, meine Möpse zu klein, mein Bauch zu schwabbelig? Oder was zum Geier kann es sonst sein, wo ich doch so verdammt liebenswert bin??? Solche Fragen stellt man sich dann. Und noch dazu gibt’s selten eine Antwort. Also glaubt man: Naja, wenn’s keinen guten Grund gibt, kann ich es doch nochmal versuchen. Vielleicht hat sich der Süße nur getäuscht. Oder er meint gar nicht Nein sondern nur Vielleicht oder Später. Bestimmt sieht er seinen Irrtum ein, wenn er mich erst einmal richtig kennenlernt. Ich helfe dem Schicksal nur ein bisschen auf die Sprünge. Und schwupps, beißt man sich fest wie eine Zecke.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.