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Was denken Männer über tätowierte Frauen?

Tattoo oder kein Tattoo – das ist bei vielen Frauen die Frage. Ein wichtiger Aspekt ist dabei oft, was Männer über Tätowierungen denken. Wir verraten Ihnen, welche Rolle die Körperkunst bei der Partnerwahl wirklich spielt

Mittlerweile hat beinahe jede Frau mindestens eins. Früher platzierten wir sie noch schüchtern an Stellen, die sich leicht verdecken ließen. Heute zieren sie selbstbewusst und für jeden weithin sichtbar auch unseren Hals, Nacken und Hände. Die Rede ist von Tattoos. Wir lieben sie, doch was denken die Männer über unsere Hautbilder?

Über das um die Jahrtausendwende in Mode gekommene „Arschgeweih“ müssen wir nicht groß reden. Trägerinnen dieses inzwischen nur noch müde belächelten Trends, stellen ihre Jugendsünde heute wohl eher ungern zur Schau. Nun lautet das Motto: je individueller, desto besser! Wir entwerfen die Motive selbst. Die ganz persönliche und tiefe Bedeutung darf dem Betrachter auch gerne verschlossen bleiben. Genauso wählen wir die Stelle für das Tattoo sorgfältig aus, überlegen ganz genau, wie groß, in welchen Farben. Soweit der weibliche Ansatz. Und nun kommen die Herren ins Spiel.

Kaum zu glauben, doch viele Männer empfangen dank unserer Tattoos Signale, die wir so eigentlich gar nicht senden wollen! Offensichtlich überschätzen sie oftmals ihre Wirkung auf uns und unser Interesse an ihnen total. Denn wie eine US-Studie belegt, halten uns die Herren der Schöpfung für sexuell offener und williger, wenn wir Tinte unter der Haut tragen!

Frauen mit Tattoos sind „leicht zu haben“?

Eine Studie der University of Texas in San Antonio legte den Befragten vier Bilder derselben Frau vor: Auf drei davon trägt sie ein kleines Tattoo auf dem Oberarm – eine Rose, einen Schmetterling sowie einen Totenkopf – auf einem ist sie nicht tätowiert. Das Ergebnis: Die Teilnehmer bewerteten die Frau mit Tattoo als sexuell offener und vermuteten, sie sei auch One-Night-Stands gegenüber weniger abgeneigt.

Eine Studie des französischen Psychologen Nicolas Guéguen von der Universität der Südbretagne lieferte ein ähnliches Resultat. Für den Test schickte er eine junge Frau an den Strand: Im roten Bikini lag sie dort auf ihrem Handtuch ­– mal mit, mal ohne Tätowierung. Erstaunlich: Als Tattoo-Trägerin wurde sie im Schnitt schneller von Männern angesprochen und blieb auch länger ins Gespräch verwickelt als ohne Hautbild. Die Befragten gaben zudem an, sich bei der tätowierten Frau höhere Chancen auf ein Date und sogar auf Sex beim ersten Treffen auszurechnen! Guéguens Vermutung: Männer reagieren auf optische Reize. In ihren Augen will sich eine Frau mit Tattoo von der Masse abheben, strahlt somit mehr Abenteuerlust und ergo auch sexuelle Offenheit aus.

Gesichtstattoo? Nein, danke!

Doch nicht nur die Frage „Tattoo – ja oder nein?“ ist spannend, auch über die Stelle, an der das Hautbild den weiblichen Körper ziert, wurde einiges herausgefunden. So belegt eine weitere US-Studie, dass Männer es am heißesten finden, wenn wir uns auf der Schulter, dem oberen Rücken oder der Hüfte stechen lassen. Totaler Abturner: Tattoos im Gesicht! In dieser Hinsicht sind sich Männer und Frauen übrigens einig. Auch bei dieser Studie gab fast die Hälfte der 1.000 Befragten an, die Hautbilder ließen ihre Trägerin als sexuell abenteuerlustiger erscheinen.

Nun wissen wir also, was viele Männer über tätowierte Frauen denken. Aber mal ehrlich, davon lassen wir uns doch nicht abhalten! Wenn wir ein Tattoo wollen, dann lassen wir uns eins stechen. Denn der Mann, der es wert ist, wird sich schließlich nicht nur der Anzahl der Bilder auf unserer Haut wegen für uns entscheiden. Denn wir sind cool, so wie wir sind – ob mit oder ohne Tattoo.

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