Wir ziehen endlich zusammen – in eine „2er-WG“!

2. Einrichtung und Co.

Nun ja, für manch einen mag das abgedroschen klingen, aber ich fühle mich in meiner Umgebung erst richtig wohl, wenn ich auch die Einrichtung mag. Vor allem wer komplett unterschiedliche Vorstellungen hat, kann sich mit einem eigenen Zimmer viel leichter auf Kompromisse in den anderen Räumen einlassen. In meinem Bereich kann ich genau die Möbel und Dekoartikel aufstellen, die ich gern habe – ganz unabhängig von meinem Partner.

3. Die liebe Ordnung

Für den einen ist es ganz normal, dass die Socken auf dem Boden liegen bleiben und der Kaffeefleck auf dem Tisch bis morgen warten kann. Die anderen würden am liebsten jeden Krümel sofort wegräumen. Gerade wenn ein Chaosmensch auf einen Ordnungsfanatiker trifft, muss natürlich im Rest der Wohnung einiges ausgehandelt werden. Aber zumindest das eigene Zimmer bleibt genauso (un-)ordentlich, wie man gern möchte. Jeder nimmt seine Marotten und Spleens in den eigenen Bereich. Ich muss niemandem hinterherräumen – und die Socken werden erst im Zimmer ausgezogen!

4. Gemeinsamkeit genießen

Aber natürlich genießen auch wir Zweisamkeit. Keine Frage, sonst hätten wir das Zusammenziehen gleich bleiben lassen können. Aber wenn wir Arm in Arm einschlafen, ist es unsere bewusste Entscheidung. Wenn ich jedoch Kopfschmerzen habe, oder mein Partner noch bis in die Nacht mit Freunden unterwegs ist, müssen wir uns nicht gegenseitig auf die Nerven gehen. Wir schlafen trotz unserer Wohnkonstellation oft und voller Zufriedenheit in einem Bett. Wenn einer von uns mal Ruhe braucht, ist das aber ebenso okay. Denn wir wissen, dass wir die gemeinsamen Momente so umso mehr wertschätzen.

Nähe und Distanz ganz nach Geschmack

Unser Modell muss nicht für jeden etwas sein, aber wir sind sicher, dass viele Paare beim Zusammenziehen ähnliche Sorgen haben. Natürlich kann man je nach Budget auch noch ein weiteres Schlafzimmer hinzufügen und einfach zusätzlich den Luxus eines eigenen Zimmers genießen, oder aber es wird ganz klassisch in Arbeits- und Lebensbereich unterteilt. Eine individuelle Entscheidung. Für uns war es genau die Richtige.

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