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Wie wir durch gemeinsame Rituale mehr Nähe erleben

Gemeinsame Rituale machen eine Beziehung reicher und geben Halt, findet unsere Autorin Christiane Mieth

Müde sitze ich auf der Couch und schaue durch die Terrassentür nach draußen, wo der Regen die Welt in eine graue, wabernde Masse verwandelt. Mein Freund ist auf Geschäftsreise. Ich hasse es, wenn er weg ist. Dann ist auf einmal alles anders, und ich mag das nicht. Die ganze schöne Routine ist dann hinüber. Klar kann ich mich auch gut alleine beschäftigen und es genießen, mal wieder Zeit für mich selbst zu haben. Aber alles in allem genügt das nicht, um  meine schlechte Laune lang genug zu vertreiben

Plötzlich ist alles anders

Abgesehen davon, dass ich es ganz allgemein blöd finde, dass er physisch nicht da ist, stört mich vor allem, dass unsere gemeinsamen Rituale plötzlich weg sind. Und weil sie weg sind, ist mein ganzer Alltag auf einmal ganz anders. Und das nervt mich!

Mich nervt, dass ich früh durch den schrillen Wecker geweckt werde und nicht dadurch, dass er seinen Arm um mich legt und mir kleine Küsschen in den Nacken haucht. Mich nervt, dass es im Badezimmer so still ist und ich ihn nicht unter der Dusche singen höre. Mich nervt, dass es an der Haustür keinen Abschiedskuss gibt.

Mit ihm ist es schöner

Es ist auch nicht so, dass ich mich permanent alleine fühle. Mit ihm ist es nur schöner. Mich abends auf der Couch in seine Armbeuge zu kuscheln, gehört für mich so sehr zu meiner Abendroutine, dass es mir schmerzlich fehlt, wenn ich allein auf der Couch sitze. Und mir ist kalt, wenn ich abends ins Bett gehe und er nicht drin ist. Allein ins Bett zu gehen, ist sowieso das Furchtbarste überhaupt.

Besonders gemein ist, wenn er wie jetzt übers Wochenende auch noch unterwegs ist. Dann lenkt mich die Arbeit nicht mehr ab. Und Wochenende ist eigentlich unsere Pärchen-Zeit. Da unternehmen wir was Schönes zusammen und verbringen Quality Time miteinander. Jetzt muss ich alles alleine machen. Selbst so etwas Banales wie Socken zusammenlegen ist allein viel trister, als wenn wir uns eine Sockenschlacht liefern.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.