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Wie wir durch gemeinsame Rituale mehr Nähe erleben

Jammern auf hohem Niveau

Ich weiß schon: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Viele meiner Freundinnen sind schon lange Single und müssen jeden Tag allein klarkommen. Die verdrehen jetzt die Augen. Würde ich an ihrer Stelle auch. Aber wie heißt es so schön: Man vermisst erst, was man hatte, wenn es weg ist. Und diese tausend kleinen Rituale, die wir für jede Tages- und Nachtzeit haben, merke ich im Alltag fast gar nicht mehr. So sehr sind sie in Fleisch und Blut übergegangen. Und so normal und selbstverständlich sind sie für mich geworden.

Die Rituale machen meinen Alltag bunter

Doch wenn er weg ist, dann spüre ich das auch zu jeder Tages- und Nachtzeit. Zum Einen natürlich dadurch, dass er mit seiner ganzen Liebe für mich einfach nicht da ist und ich meine Zeit nicht mit ihm verbringen kann. Aber zum anderen auch dadurch, dass diese ganzen kleinen Rituale weg sind. Und ich teilweise ganz verdutzt in der Wohnung herumstehe, mich am Kopf kratze und für eine Sekunde vergesse, was ich jetzt eigentlich machen muss. Weil der normale, für mich so gewohnte Ablauf durchbrochen ist. Als hätte jemand einen Stift in ein gut funktionierendes Maschinenwerk gesteckt. Und plötzlich steht die ganze Maschine still. Dann spüre ich, wie viel mir diese kleinen Rituale bedeuten. Und wie viel bunter sie meinen Alltag machen. Tag für Tag.

Ich habe es lieber, wenn er da ist

Ich falle nicht in ein tiefes Loch, wenn er weg ist, bemitleide mich nicht selbst und schließe mich auch nicht im Haus ein, bis er zurückkehrt. Aber es nervt mich. Ich mag es nicht. So. Ich habe es lieber, wenn er da ist und wir beide wieder eine gut funktionierende Einheit sind.

Ich schaue auf die Uhr. Noch ungefähr eine Stunde. Ich raffe mich auf, schlurfe in die Küche und fange an, sein Lieblingsessen zu kochen. Ich will ihm eine Freude machen! Und schwupps habe ich wieder ein kleines Ritual zwischen uns: Wenn einer nach mehreren Tagen nach Hause kommt, gibt’s sein Lieblingsessen. Ich lächele und freue mich darauf, dass bald wieder alles so ist, wie ich’s gerne habe.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.