Was emotionale Männer zu so guten Partnern macht

Emotional verfügbare Männer sind nicht langweilig und vorhersehbar, sondern das Gegenteil davon. Kirsten Schwieger erklärt, warum offen und verletzlich das neue Sexy ist

Erinnern Sie sich noch an den Werbespruch „Weil ich es mir wert bin“? Klang in meinen Ohren immer ein wenig peinlich, liegt aber viel Wahrheit drin. Zumindest für mich findet er mittlerweile in vielen Lebensbereichen Anwendung. Zum Beispiel in der Liebe. So sind Männer, die sich emotional nicht öffnen können, die also emotional gar nicht verfügbar sind, Tabu für mich. Die interessieren mich auch gar nicht mehr. Warum sollte ich meine Zeit mit einem vielleicht attraktiven, aber beziehungsunfähigen Typen verschwenden? Schließlich trage ich auch keine Kunstlederschuhe mehr und billiges Gemüse aus Holland lasse ich im Supermarkt ebenfalls links liegen.

Ich will mich nicht mehr mit Männern im Kreis drehen

Mit der Zeit habe ich einfach gelernt, Prioritäten zu setzen – mal ein positiver Aspekt des Älterwerdens. Ich will mich nicht immer mit Männern im Kreis drehen, die emotional auf der Höhe ihrer Pubertät stehen geblieben sind. Sondern mich weiterentwickeln mit einem Partner, der sich für mich und für seine Gefühle öffnen kann. Der sich mir gegenüber auch verletzlich zeigen kann und nicht schmollend in eine Höhle zurückzieht, wenn er seinen männlichen Stolz angegriffen sieht. Ein Mann, der verzeihen und sich entschuldigen kann. Einer, der mich an seinem Gefühlsleben teilhaben lässt und der mir wirklich zuhört. Kurzum einer, der kein Problem damit hat, von Idioten als „schwach“ oder „weiblich“ bezeichnet zu werden, weil er weiß, dass ihn diese Eigenschaften und Fähigkeiten in Wahrheit stark und männlich machen.


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