Liebe ist nicht nur ein Versprechen, Liebe ist ein Tuwort

Das bereitet Angst. Wenn es gut läuft, weil wir morgens nicht wissen können, ob wir den geliebten Menschen am Abend in die Arme schließen können oder ob irgendein Unglück das verhindern wird. Wenn es schlecht läuft, weil wir fürchten, der Schmerz und die Verletzung, die uns der Partner zugefügt hat, wird nie vorbeigehen.

Glück ist, was wir spüren, wenn uns Veränderung gut tut

Die meisten Beziehungskonflikte entstehen, weil Partner, die glaubten, durch ein Versprechen zu einem Herz und einer Seele zusammengeschweißt worden zu sein, entdecken, dass sie eben doch zwei Menschen mit auch einmal unterschiedlichen Bedürfnissen geblieben sind. Das ist eine gewaltige Enttäuschung. Wir sehen ein besseres Ich in unserem Partner, wenn wir sie oder ihn kennenlernen. Verhaltensweisen, die wir mögen, die wir bewundern, die uns faszinieren – weil sie unseren ähnlich sind oder, wenn wir Glück haben, uns vielleicht sogar inspirieren, besser zu werden und gemeinsam zu wachsen.

So viele wundervolle Kleinigkeiten bestätigen uns ja auch darin. Wenn wir einander die Sätze vervollständigen, wenn wir gemeinsam lachen, nacheinander und miteinander gähnen oder sich unser Blick in einem magischen Moment trifft. Da ist es dann wieder: Das Versprechen, das Märchen. Es ist wie eine Vertreibung aus dem Paradies, immer wieder und immer wieder, wenn sich das Glück nicht wiederholen lässt. „Das haben wir uns so nicht vorgestellt“, sagen Paare und dabei wird viel geweint.

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