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Die Top 10 der „Liebeskummer-Songs“

6. Eamon: „F**k It (I Dont’t Want You Back)“

Der US-amerikanische Hip-Hop-Musiker Eamon bildet mit „F**k It – Don’t Want You Back“ einen frechen Kontrapunkt zu den schmachtenden Rock- und Pop-Balladen. Ist die Trennung noch frisch und sitzt die Verletzung tief, dann schafft es der Sänger mit dem inflationären Einsatz des F-Wortes garantiert, den Schlussmach-Prozess zu beschleunigen. Die „Dirty Version“ auf YouTube hat definitiv kathartische Wirkung – Herzschmerz sollte unzensiert zum Ausdruck kommen!

7. Coldplay: „Fix You“

Beziehung kaputt? Liebe kaputt? Seele kaputt? Coldplay wird’s schon richten. Mit dem Song „Fix you“ dringt Chris Martin vor bis in die dunkelsten Ecken der Seele und knipst das Licht wieder an. Auch das Musikvideo dazu ist ein Must-See. Martin nimmt den Zuschauer aus einer dunklen und verlassenen Seitenstraße mit auf die Bühne einer ausverkauften Konzerthalle. Spätestens jetzt wird klar: Ich bin nicht allein. Gefühlte 20.000 Menschen leiden mit mir mit und richten mich wieder auf. Reparatur für verletzte Gefühle!

8. Taylor Swift: „We Are Never Ever Getting Back Together“

On-Off-Beziehung? Krisenstimmung? Permanentes Wechselbad der Gefühle? Jetzt ist endlich Schluss. Mit ihrem Gute-Laune-statt-Liebeskummer-Song „We Are Never Ever Getting Back Together“ sorgt Taylor Swift endlich für klare Verhältnisse. Für alle, die endgültig einen Schlussstrich ziehen und wieder zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude zurückfinden wollen.

9. Sheryl Crow: „The First Cut Is The Deepest“

Zugegeben, die Nummer ist von Cat Stevens. Aber mit ihrer Folk-Version hat Sheryl Crow 2005 den Nerv der Zuhörerschaft aufs Neue getroffen. Wie ein Mantra schleichen sich die Worte „Try To Love Again“ (dt.: Versuche wieder zu lieben) unbewusst ins Ohr und hellen selbst tiefste Gemütslagen wieder auf. Hinzu kommt ein poetisch inszeniertes Musikvideo, das mit einem Sonnenaufgang in der Wüste und einem Pferd als Symbol für neu gewonnene Freiheit jede Träne trocknet.

10. Rio Reiser: „Junimond“

„Jetzt tut’s nicht mehr weh“ – mit diesen Worten beschreibt Rio Reiser, wie sich die Gefühlsstürme nach der Trennung endlich gelegt haben. „Es ist vorbei, bye, bye Junimond“ ist nicht nur ein Ohrwurm, sondern spiegelt auch noch einen Zustand absoluter Entspannung wieder, wenn man ganz bei sich selbst angekommen ist. Wer noch im Panik-Modus steckt, sollte diese Nummer in Dauerschleife hören.

Medizin für die Seele bei Liebeskummer

Musik hatte für mich immer schon eine reinigende und heilende Wirkung. Und da Musik eine unglaubliche Macht auf uns ausüben kann, ist sie auch ein wichtiger Bestandteil bei meinen Beratungen und Coachings geworden. Daher mein Extra-Tipp, wenn es schnell gehen soll: Nicht nur anhören, sondern auch mitsingen!

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Über den Autor/die Autorin

Florian Schwartz

Während seines Theater- und Musikwissenschaftsstudiums in München hat Florian Schwartz bereits die menschlichen Lebens- und Liebesdramen eingängig studiert. Nach seiner Ausbildung zum Provokativen Coach am DIP (Deutsches Institut für Provokative Therapie – www.provokativ.com) weiß er auch bestens, mit den Komödien und Tragödien des Alltags umzugehen. Die wilde Mischung aus Improvisation und liebevoller Provokation ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beratungen. Denn ohne Humor geht es einfach nicht. Und den bekommen seine Klienten dick aufs Brot geschmiert.