Das Schwierigste in der Liebe: bleiben

Der will nicht, dass das Schöne alles einfach so endet, nur weil vielleicht ein Sturm aufgezogen ist und die Gefühlskurve seit einiger Zeit nach unten weist. Und auch hier zeigt sich, finde ich, die Wucht dieses wunderbaren Wörtchens „bleiben“. Optimistisch sein – das können viele, das kann man vielleicht sogar erlernen. Optimistisch bleiben, auch beim größten Widerstand, das ist ein Garant für lebenslange Liebe.

Dann gibt es aber auch noch einen weiteren Aspekt, der mir wichtig ist: Liebe heißt hoffentlich immer auch, man selbst zu bleiben. Ein Mensch mit Charakter, ein Mensch mit einer je eigenen Geschichte. Bleiben heißt dabei nicht, erstarren, unflexibel sein. Wir bleiben im Laufe des Lebens ganz sicherlich nicht derselbe Mensch, der wir in jungen Jahren waren. Wir können und werden uns verändern. Dazulernen, Fehler machen, Kompromisse eingehen, uns widrigen Umständen anpassen und vieles mehr. Das alles schließt aber nicht aus, dass wir wir selbst bleiben.

All das mag manchmal schwierig sein, sehr schwierig. Mein Glauben ist aber, dass wenn wir eine echte Liebe gefunden haben, das hier beschriebene Bleiben sehr viel leichter fällt.

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