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So gelingt es glücklichen Paaren, Streit nicht eskalieren zu lassen

Streit in der Beziehung gehört dazu. Aber es gibt eine Schwelle, die man nicht übertreten sollte: Wenn man sich wegen Nichtigkeiten und Kleinigkeiten genervt anzickt, stundenlang anschweigt oder sogar hemmungslos anschreit, ist es dringend an der Zeit, das Verhalten zu ändern und Beziehungsprobleme zu lösen

Er hat den Abwasch nicht gemacht? Sie ist wieder mal 15 Minuten zu spät? Bäm, die Bombe platzt und die Fetzen fliegen. In ohnehin gereizter Stimmung reicht das schon aus, damit Vorwürfe gemacht werden und mindestens einer die Türen knallt oder Tränen kullern. Aus Mücken werden Elefanten und man trampelt auf der Liebe herum. Im Nachhinein fragt man sich dann: Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte aus dieser kleinen Sache ein so großes Ding werden? Was stimmt nicht mit uns? Wie können wir unsere Beziehungsprobleme lösen? Steckt unsere Partnerschaft in einer großen Krise? Was machen andere Paare anders?

3 Tipps, um die Atmosphäre nicht durch Kleinigkeiten zu vergiften:

Schieben Sie Unstimmigkeiten nicht auf

In keiner, wirklich keiner Partnerschaft ist die Kommunikation immer tip top. Denn jeder Partner interpretiert in Dinge hinein – und fehlinterpretiert tagtäglich. Der renommierte Paarforscher Gottman geht sogar davon aus, dass wir nur 9% unserer Zeit wirklich emotional füreinander erreichbar sind. Die verbleibenden 91% des Tages bieten also leider jede Menge Raum für Missverständnisse zwischen Tür und Angel.

Viele Paare machen den Fehler, dass sie Kleinigkeiten wegwischen und verdrängen – mit dem Effekt, dass sich die negative Stimmung langsam aber sicher so lange aufbaut, bis es wegen vermeintlicher Nichtigkeiten knallt und der andere überhaupt nicht versteht, worum es eigentlich geht. Da wird dann schnell aus Kleinigkeiten ein Alarmsignal, es geht dann darum, ob man selbst und die eigenen Bedürfnisse dem anderen überhaupt etwas bedeuten und die Krallen werden ausgefahren.

Was glückliche Paare anders machen: Sie schlucken es nicht herunter. Sie geben zu, dass sie etwas möglicherweise in den falschen Hals gekriegt haben, dass sie etwas stört oder verletzt. Der Unterschied zu den Partnerschaften, in denen es dauernd knallt, besteht also darin, dass frühzeitig über schlechte Stimmung gesprochen wird.

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Über den Autor/die Autorin

Vitesse Schleinig

Vitesse ist seit vielen Jahren im Auftrag der Liebe beruflich tätig. Ihr privates Glück kam dank Internet zustande: Ihre Beziehung nahm online ihren Lauf. Und noch heute senden sie und ihr Ehemann sich täglich digitale Liebesbotschaften. Mittlerweile sind die beiden zu dritt: Im Mai 2016 kam ihr Sohn zur Welt und stellt seither das Leben ordentlich auf den Kopf.