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Lieber nicht richtig verliebt – statt einsam zu sein?

Und außerdem … rutsche ich allein schnell in dieses gefährliche Loch. Eine gemeine Stimme in mir drin kommt dann angekrochen und piesackt mich: „Du bist ganz alleine! Niemand liebt dich! Du hast niemanden!“ Und wenn ich dieser Stimme zu lange zuhöre, wird es dunkel. Dann laufe ich mit einer grauen Wolke über dem Kopf durch die Gegend und kann mich über nichts mehr freuen, weil diese Stimme in meinem Ohr mir einredet, dass das alles nichts wert ist. Es sieht ja keiner.

Selbst, wenn ich in einer Beziehung bin, kann ich schlecht einen Abend allein verbringen. Ich fülle ihn mit endlosen Telefonaten oder einem WhatsApp-Marathon. So habe ich nicht das Gefühl, die Einzige auf der weiten Welt zu sein, die allein auf der Couch hockt. Ich weiß, das ist bescheuert, jeder ist mal allein. Aber ich fühle mich dann einfach sehr ungeliebt.

Was soll ich bloß tun? Ablenkung durch jemand anderen?

Ich schaue auf die Uhr und überlege, ob ich ihn schon anrufen soll. Er ist gerade einmal zwei Stunden weg. Aber ich habe schon zwei Serien geschaut, mir die Nägel lackiert und langweile mich. Der ganze Samstagabend liegt noch vor mir.

Andererseits habe ich keine Lust auf die Diskussionen mit ihm. Ich müsste die Klappe halten und ihn gewinnen lassen. Habe ich auch schon oft genug gemacht, der Zweisamkeit wegen. Und wenigstens müsste ich dann nicht allein schlafen gehen. Ich hasse alleine schlafen. Nachts spuken mir unzählige Gedanken durch den Kopf und ein bisschen Angst im Dunkeln habe ich auch noch.

Vielleicht sollte ich anfragen, ob eine meiner Mädels Zeit hat. Aber wer sitzt schon an einem Samstagabend zuhause und macht nichts? Nur ich jämmerliches Ding.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Mieth

Christiane Mieth liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.