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Ghosting unter Freunden – Und plötzlich war der Kontakt abgerissen

Freundschaften machen Platz für Karriere und die neueste Netflix-Serie

Eine kurze Verabschiedung, ein verkrampftes Winken. Erst als ich meinem Herzblatt, das die ganze Zeit hinter mir stand, von dieser ehemaligen besonderen Freundschaft erzählen wollte, erschrak ich. Wie hieß der junge Herr nochmal? Mir lag es auf der Zunge, aber es wollte einfach nicht in mein Hirn vordringen. Ich hatte tatsächlich vergessen, wie der Name eines ehemals sehr guten Freundes war. Ich hatte mich nicht gemeldet, war mit allerlei Alltag so beschäftigt, dass ich mehr und mehr mir damals wichtige Menschen aus meinem Leben drängte. Sie machten Platz für die angestrebte Karriere, die neuesten Serien auf Netflix und andere Freunde, die mir in diesem Lebensabschnitt wichtiger erschienen. Das ist genau der Punkt: Durch unsere verschiedenen Lebensphasen begleiten uns verschiedene Menschen. Gleichbleibende Konstanten, langjährige Freunde, sind seltener geworden. Man könnte viele Freunde heutzutage eigentlich „Lebensabschnittsgefährten“ nennen, um ihrer Vergänglichkeit einen Namen zu geben.

Ich bin mir sicher, es wäre wie damals

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen: Karina hatte mich zwar geghostet, aber sie verfolgte damit keine böse Absicht. Ich war ihre Lebensabschnittsgefährtin, die super zu Cocktails und durchgemachten Nächten passte, aber auf ihrem folgenden Lebensweg einfach am Straßenrand stehengelassen wurde. Ich bin Karina nicht böse, ich kann sie verstehen. Anders als bei der Partnersuche hat die geghostete Freundschaft nämlich einen Vorteil: die mögliche Wiederbelebung. Eine Nachricht, ein netter Kommentar unter einem Foto, und schon besteht die Chance, alte Bande neu zu knüpfen. Innerhalb einer Freundschaft ghosten ist eher eine Pause, die signalisiert: Du passt im Moment nicht mehr zu mir. Liebe Karina, man sieht sich immer zweimal im Leben. Vielleicht treffen wir uns in 50 Jahren beim Seniorentanz, trinken einen Cocktail zu viel und streiten uns um die letzten verbliebenen Männer? Ich bin mir sicher, es wäre wie damals.

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Über den Autor/die Autorin

Jule Blogt

Jule ist auf der Suche, auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen. Sie hat sich mit jeder Faser ihres Körpers der Liebe verschrieben. "Ist das Liebe, oder kann das weg?", fragt sie sich jeden Tag aufs Neue. Zu welchen Ergebnissen sie dabei kommt, beschreibt sie auf ihrem Blog juleblogt.de