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Kann Trennungsangst gut für eine Beziehung sein?

Sind Trennungsangst und Verlustangst immer schädlich? beziehungsweise-Autorin Kirsten Schwieger zeigt: So viel Trennungsangst ist gut für die Beziehung – und mehr sorgt fürs Beziehungsaus

Trennungsangst steckt in jedem Menschen, von Geburt an. In Liebesbeziehungen ist ein gesundes Maß an Trennungsangst überhaupt nichts Negatives – im Gegenteil: Sie kann die Beziehung sogar beleben. Zu viel Angst vor Trennung aber lähmt die Partner und führt zu einer Abwärtsspirale aus Eifersucht, Kontrolle und Manipulation.

Aktive und passive Angst vor Trennung

Wen hat sie nicht schon beschlichen: Die Angst, dass der Partner Schluss machen könnte. Passive Trennungsangst nennen sich solche Befürchtungen, die sich in unterschiedlichster Ausprägung äußern können. Aktive Trennungsangst hingegen ist die Angst davor, den Partner zu verlassen – und Grund dafür, warum so viele Menschen in destruktiven Beziehungen verharren.

Die Angst, von einer Beziehungsperson verlassen zu werden, ist ein natürlicher Instinkt und wichtig für die frühkindliche Entwicklungsphase. Mit dem Heranwachsen lässt sie in der Regel nach. Latent vorhanden ist die Angst vor Trennung aber in den meisten von uns – was im Normalfall aber überhaupt kein Problem darstellt.

Positive Auswirkungen von Trennungsangst

Im Gegenteil, ein gesundes Maß an Trennungsangst bewirkt, dass wir den Partner nicht für selbstverständlich nehmen. Und motiviert uns, uns für die Beziehung ein wenig ins Zeug zu legen. Dazu gehört, dass wir uns nicht gehen lassen – sowohl körperlich als auch, was unser Verhalten angeht.

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Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.