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Streit mit der Schwiegermutter – was tun?

Unsere Kollegen von ElternLeben.de haben sich einem für viele Paare nervenaufreibenden Thema gewidmet: der Schwiegermutter sowie der Frage, wie man am besten damit umgeht, wenn man Stress mit den Schwiegereltern hat (insbesondere wenn Kinder bzw. deren Enkelkinder im Spiel sind). Lesen Sie hier ein Interview mit Dr. Judith Gastner

Die erfahrene Paartherapeutin Dr. Judith Gastner von PaarBalance erläutert, warum es so oft zu Schwierigkeiten zwischen Schwiegermüttern und Schwiegertöchtern kommt, wie sich das für den Partner anfühlt und was man tun kann, um die Beziehung zu verbessern. Zu den Schwerpunkten der zweifachen Mutter und Psychotherapeutin zählen Partnerschaftsgestaltung und Krisenbewältigung.

ElternLeben.de: Mit der Schwiegermutter herrscht nicht immer eitel Sonnenschein. Weshalb verschärfen sich Spannungen meistens noch, wenn Enkelkinder da sind?

Dr. Judith Gastner: Wenn die Enkelkinder erst einmal da sind, möchten Schwiegermütter ihre Lebens- und Erziehungserfahrung noch einmal mit einbringen. Nach wie vor wollen sie „nur das Beste“ für ihren Sohn – und ganz bestimmt auch für dessen Kinder, also die Enkel. Aber diese Enkel sind nun mal (auch bzw. in erster Linie) die Kinder der Schwiegertochter. Und „das Beste“ der Schwiegermutter ist eben nicht automatisch „das Beste“ für die Schwiegertochter und deren Kinder …

Mütter (und natürlich auch Väter) von kleinen Kindern sind besonders sensibel dafür, wie andere Menschen mit ihrem Sprössling umgehen. Die Vorstellungen von einem angemessenen Umgang mit Kindern, die unsere Schwiegermutter vor 30 Jahren hatte und vielleicht noch heute vertritt, können deutlich von unseren eigenen abweichen. Da können Welten aufeinanderprallen. Wenn junge Mütter von ihren Schwiegermüttern ungefragt Ratschläge bekommen oder sich Kommentare über ihren Umgang mit den Kindern oder ihre Rituale als Familie anhören müssen (egal wie „gut gemeint“ sie auch sein mögen), ist es nicht immer einfach, „geschmeidig“ zu bleiben. Da stehen einfach zwei Generationen von Löwenmüttern einander gegenüber.

Warum hat der Partner oft das Gefühl, „zwischen den Stühlen zu sitzen? 

Für die Männer ist die Situation kompliziert: Komplett raushalten geht meistens nicht. Dem erwachsenen leiblichen Kind kommt – gewollt oder ungewollt – eine vermittelnde Funktion zu. Er sollte einerseits die Loyalität zu seiner Partnerin halten und andererseits dabei helfen, dass die (Schwieger-)Mutter möglichst „erhobenen Hauptes“ aus einer angespannten Situation herausgehen kann und sich ihrerseits nicht allzu sehr vor den Kopf gestoßen fühlt.

Generell sollte der erwachsene Sohn seine Partnerin möglichst in Richtung Toleranz und Wertschätzung stützen: „Come on. Lassen wir meine Mutter sein, wie sie ist. Wir werden sie vermutlich nicht mehr ändern können … Das Wichtigste ist doch: Wir beide wissen, dass wir‘s insgesamt gut machen und warum wir was entschieden haben …“

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Über den Autor/die Autorin

Elternleben.de

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