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Sie sind jetzt erwachsen: Lasst eure Kinder ziehen!

Manche Elternteile leiden an einem regelrechten „Trennungsschmerz“. Sie wollen ihr Kind nicht der Welt freigeben, aus Angst, es könnte allein nicht zurechtkommen. War es zu Hause doch so wohl behütet. Die eigene Trennungsangst wird dann oft mit dem Deckmantel der Sorge kaschiert. Die Eltern suchen aktiv nach Gründen, ihr Kind nach Hause zu „locken“ oder tauchen bei ihm in der Wohnung auf und begründen dies damit, nur mal nach dem Rechten sehen zu wollen.

Die meisten Kinder, insbesondere im Jugendalter, sind nicht erfreut, sondern irgendwann einfach nur noch genervt davon. Schließlich wollen sie ihre Freiheit genießen und das Leben neu entdecken. Das geht allerdings nicht, wenn Mutti ständig auf der Matte steht …

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie anstrengend es sein kann, wenn Eltern bzw. ein Elternteil das Erwachsen- und Flüggewerden des eigenen Kindes nicht akzeptieren und sich in der Elternrolle nicht zügeln will (ganz aufgeben sollen sie sie ja auch nicht!). Da kommt es schon mal zu mehreren Anrufen am Tag mit Fragen wie „Wo bist du?“, „Was machst du gerade?“ oder „Hast du heute schon genug getrunken?“. Ist man telefonisch mal nicht erreichbar, regnet es Nachrichten bei WhatsApp.

Dafür hatte ich dann irgendwann einfach nur noch ein genervtes Augenrollen übrig.

Loslassen beginnt im Kopf

Natürlich wollen Eltern nur das Beste für ihr Kind. Sie wollen, dass es ihm gut geht und dass es rundum glücklich ist. Das ist ja auch in Ordnung! Doch damit ein Kind sich frei entwickeln kann, muss es seine eigenen Wege gehen und ja, auch mal Fehler machen. Nur so lernt es, kleinen und großen Herausforderungen nicht mit Angst, sondern mit Neugierde und Respekt zu begegnen.

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Über den Autor/die Autorin

Helena Muhm

Helena zog es 2011 nach Kassel, wo sie ein Studium in Germanistik und Anglistik absolvierte. Seitdem lebt und liebt sie in der nordhessischen Stadt. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. In ihren Geschichten ist das Thema Liebe immer präsent, denn die junge Frau findet, dass es nichts Schöneres gibt, als Schmetterlinge im Bauch.