Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an:
per WhatsApp oder per E-Mail!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!

Folgen Sie uns jetzt auf WhatsApp!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Ich vermisse meine Frau, wie sie war, bevor sie Mutter wurde

„Irgendwie war sie nur noch Mutter und nicht mehr die Frau an meiner Seite …“ Unsere beziehungsweise-Leserin hat viele junge Mütter in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis – und deren frustrierte Männer

Letzte Woche war ich unterwegs, eine durchzechte Nacht, die in einer heruntergekommenen Eckkneipe endete. Wir waren bereits auf dem Weg nach Hause, als ich einen alten Bekannten getroffen habe. Natürlich ist er mittlerweile verheiratet und sogar Papa. Klingt toll, dachte ich. Dann die Wahrheit und ein Gespräch, das mir die Augen geöffnet hat …

„Ich habe eine so tolle Frau gefunden,“ fing er an. Wow, dachte ich. Er schien sehr glücklich und zufrieden zu sein. Dachte ich. Ja, dass er eine tolle Frau hatte, dachte er auch. Doch nun, sagte er, sei sie nicht mehr seine Frau. Sie sei nur noch Mama. Die Geburt des Kindes sollte selbstverständlich das Größte für die beiden sein. War es auch.

„Während sie schwanger war, da war alles so schön, voller Vorfreude auf den kleinen Mann.“ Klingt wie eine perfekte Liebesgeschichte. „Ja und jetzt ist er da, ich könnte über die Geburt des Kleinen und auch das Zusammenleben zu dritt nicht glücklicher sein. Doch sie ist nur noch Mutter und irgendwie nicht mehr die Frau an meiner Seite.“

Ein Satz, der es in sich hatte und mich zum Nachdenken brachte. „Weißt du, es ist klar, dass sich vieles nur noch um das Kind dreht, ich liebe meinen Sohn über alles. Aber wir, wir führen eigentlich keine Ehe mehr. Dass aus Zweisamkeit eher eine Seltenheit wird, ist klar, aber dass es so kommen würde, das hätte ich nicht gedacht.“

Er war glücklich mit seiner Frau, glücklich über das gemeinsame Kind. Doch die Art, wie sich die Bindung zwischen den beiden löste, war neu für ihn und etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Was er mir erzählte, hatte ich schon oft in meinem Freundeskreis, der aus vielen werdenden Müttern (und Vätern) besteht, beobachtet. Frauen, die sich früher über das Leben unterhalten konnten. Über das neue DIY-Gartenprojekt, die nächste Reise, ja vielleicht auch einmal über Beziehungsprobleme.

Seite 1 2
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!