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Das Familienbett – Gefahr oder gesunde Alternative?

Das Familienbett ist nach wie vor umstritten – Gegner kritisieren neben der Gefahr des Erstickens, dass ein Kleinkind durch das gemeinsame Schlafen unselbstständig wird. Doch mittlerweile werden immer mehr Stimmen laut, welche die Vorteile hervorheben. Eine Entscheidungshilfe für unsichere Eltern

In Sachen Co-Sleeping sind sich Wissenschaftler in einem Punkt einig: Gerade in den ersten zwölf Monaten sollte das Baby zusammen mit den Eltern schlafen. Doch wie genau sich das gestaltet, wird sehr kontrovers behandelt. Auch die Wissenschaft ist bis heute zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen – aber es gibt einige Tendenzen.

Beginnen wir von vorne: Was ist das Familienbett eigentlich? Seit Jahren gibt es den Trend Attachment Parenting, der die Bindung zum eigenen Kind stärken soll und dadurch eine erfolgreichere Erziehung verspricht. Dazu gehören auch die Familienbetten, also das gemeinsame Schlafen von Mama, Papa und Kind in einem großen Bett. Laut Befürwortern das richtige Modell: Denn so erfährt das Baby von Anfang an Geborgenheit und fühlt sich auch nachts sicher.

Tatsächlich bietet das Bed-Sharing einige Vorteile, die nicht zu vernachlässigen sind. Mama und Baby schlafen nebeneinander, wodurch sie gegenseitig Reize wahrnehmen können und ihren Schlafrhythmus angleichen. Auf der einen Seite ist das der natürlichste Weg, das Kind zu beschützen – denn im Schlaf nimmt eine Mutter instinktiv Veränderungen wahr. Auf der anderen Seite vereinfacht sich auch das Stillen um ein Vielfaches, da man nicht aufstehen musst, um das schreiende Baby zu beruhigen. Damit wird die Nacht für alle Beteiligten entspannter.

Kontroversen rund um das Familienbett

Umstritten ist das Familienbett aber vor allem wegen der Gefahr des plötzlichen Kindstods (auch SIDS genannt). In einigen wissenschaftlichen Studien wurde durch das Familienbett eine erhöhte Gefahr für SIDS festgestellt. Doch bei genauerer Betrachtung kann man dieses Ergebnis nicht einfach so stehen lassen – denn es geht um das „Wie“ nicht um das „Ob“.

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Über den Autor/die Autorin

Jana Weinberg

Kommunikation liegt der gebürtigen Münchnerin wortwörtlich am Herzen, reflektiert und einfühlsam schreibt sie über die Liebe und die Lust und lebt als freie Autorin im Süden Deutschlands. Reisen, Hundevideos auf Instagram und italienisches Essen gehören zu ihren größten Hobbys, ein Tag ohne Genuss und Leidenschaft scheint ihr daher fremd.