Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Die Sterne versprechen gar nichts

Ich ertrage es nicht länger

Noch mal stärker denke ich an letzte Nacht und spüre das Brennen in meinen Augen. Denke daran, wie ich mich immer fester mit dem Kopf an deinen grauen Hoodie drücke und mich zusammenreißen muss, nicht vor allen zu weinen. Und in dem Moment, wo du mir „Alles Gute“ ins Ohr flüsterst und mich etwas fester an dich drückst, da wusste ich „ich möchte so bleiben“. Doch dann werden deine Arme schon von jemand anderem ersetzt, der mir auch gratulieren möchte. 

Diese Erinnerung an die letzte Nacht bricht alles los und ich fange schrecklich an zu weinen. Also treffe ich eine Entscheidung. Ich frage dich, ob du Zeit hast, mit mir zu reden. Um sieben Uhr stehst du in meiner Garage, unter dem Arm ein Karton. Es ist mein Geschenk. Ich bin nervös, denn bevor es bei uns angefangen hat zu bröckeln, hattest du so von deiner Geschenkidee geschwärmt. Und ich weiß auch, dass meine beste Freundin dich gestern Abend gelöchert hat, weil sie nicht will, dass dieses Geschenk mich verletzt. Doch meine Angst war unbegründet, du kennst mich einfach. Ich glaube sogar, ich hab noch nie ein Geschenk bekommen, das so persönlich, ehrlich und überlegt war. Ich umarme dich und flüstere dir ein „Danke“ ins Ohr. Ein Dankeschön für das Geschenk, aber vor allem dafür, dass du mir zuhörst, mich verstehst und mich so aufrichtig liebst.

Doch dann löse ich mich schnell aus der Umarmung, denn ich will dir nicht zu nahe treten. „Du wolltest reden?“fragst du schließlich und ich sehe wie deine Augen kühler werden. Es beginnt die gleiche Diskussion, die wir schon seit Wochen geführt haben. Also sage ich dir zum ersten Mal, was ich bisher nicht aussprechen konnte: dass ich Angst habe, dich zu verlieren und wie schwer mir die letzten Wochen gefallen sind. Aber vor allem, dass ich mir meiner Gefühle nicht mehr sicher bin. Das einzige was ich weiß ist, dass ich dir keine falsche Hoffnung machen will, dich nicht verletzten möchte.

Das macht es natürlich nicht einfacher, du seufzt und reibst dir frustriert übers Gesicht. Wir sitzen schon lange hier, also fragst du, ob du gehen oder bleiben sollst. Ich bin ehrlich und antworte: „Ich würde mir wünschen, dass du bleibst und wir einfach mal wieder beieinander sind. Aber wenn dir das nicht guttut, verstehe ich das.“. Unsicher werde ich mit jedem Wort leiser und meide deinen Blick. Doch auch du willst bleiben und die Zweisamkeit genießen, die uns beiden so fehlt. Also nehmen wir uns Kissen und Decke und legen uns auf den Rasen. 

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:


Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!