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Die Sterne versprechen gar nichts

Unsere anonyme beziehungsweise-Leserin ist frisch getrennt und alles andere als glücklich. In einer kurzen Geschichte erzählt sie nun von ihrem ersten Kuss mit ihrem Ex: Eine Hommage an einen wirklich perfekten Abend und der Versuch, einen Schlussstrich zu ziehen.

Dies ist eine Hommage an den ersten Kuss mit meinem Ex. Für mich war es ein perfekter Abend und der Start unserer Beziehung. Diese Geschichte ist jedoch nicht nur eine Erinnerung an schöne Zeiten. Es ist der Versuch, einen deutlichen Schlussstrich zu ziehen.

Es ist ein traumhafter Abend im August. Sommer liegt in der Luft und die Sonne strahlt noch in den Abendstunden. Für mich bedeutet Sommer vor allem das Gefühl unendlicher Möglichkeiten. Heute nochmal etwas mehr, denn ich habe Geburtstag. Ich bin alleine im Garten meiner Eltern und beseitige die letzten Spuren meiner gestrigen Party, bevor meine Eltern morgen nachhause kommen. Eigentlich bin ich ganz glücklich etwas Zeit für mich zu haben, doch dann überkommt mich die Traurigkeit. Nicht weil ich alleine bin, sondern weil du nicht bei mir bist.

Nun heißt es Warten

Als du gestern auf meiner Party warst, wollte ich dich am liebsten gar nicht gehen lassen. Und noch heute kann ich spüren, wie du deine Arme zum gratulieren um mich gelegt hast. Doch noch mehr spüre ich das wahrgenommene Zögern. Du weißt nicht, ob du mich umarmen sollst und ich weiß nicht, ob ich dich etwas fester an mich ziehen darf. Wir haben den ganzen Abend nicht wirklich miteinander geredet. Eigentlich schon seit ungefähr einem Monat nicht mehr. Auch davor war es schon schwierig zwischen uns. Dennoch war mir klar, dass ich dich an meinem Tag bei mir haben möchte. Und wenn ich ehrlich sein soll, will ich dich immer um mich haben. Oder zumindest das Gefühl haben, dass wir zusammen sein können.

Doch ich weiß, dass du darunter leidest, wenn wir zusammen sind. Unter dem Versuch einer Freundschaft, nachdem ich deine Gefühle zurückgewiesen habe. Dann habe ich meine Worte an dich im Kopf: „Nimm dir deine Zeit. Sag mir, wenn du soweit bist und dann bin ich da.“. Auch für mich ist der Alltag ohne dich nicht einfach. Es schmerzt, dass ich dich nicht anrufen kann, dass ich nicht mehr spontan mit einer Kugel Salzkaramell vor deiner Tür stehen kann, dass wir nicht mehr Pommes essen und – wie Schnapsidee-Paula so schön sagt – Spaghetti reden können. Wir sehen uns zwar auf der Arbeit, aber das macht es eigentlich nur noch schlimmer. Es ist, als wäre zwischen uns eine unsichtbare Wand – wir schweigen uns an und ich ertrage es kaum.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!