Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Gruppensex – Wie schwer ist es eigentlich ihn zu haben?

Mehr Menschen, die einem Lust bereiten können, aber auch mehr, die „versorgt“ werden wollen

Es geht nicht um die emotionale Verbindung zwischen Menschen, sondern die rein körperliche… um sexuelle Lust und Abenteuer. Es ist allein schon deswegen ein Abenteuer, weil nur wenige diese Fantasie tatsächlich erleben dürfen. Ist einfach so. Auch auf Sex-Partys endet nicht jeder Gast automatisch mitten im Getümmel. Es ist nicht einmal unwahrscheinlich, dass an so einem Abend alle „lediglich“ in ihren gewohnten Zweier- oder Dreierkombinationen enden. Natürlich gibt es spezielle Partys, von privaten Zirkeln oder auch weniger private, dafür digital über einschlägige Foren organisierte Veranstaltungen (Joy-Club kennen bestimme einige, wenn nicht, dann spätestens jetzt).

Ich startete den Versuch vor kurzem einmal selbst und machte mich auf die Suche nach einer Gruppensex Party außerhalb von bekannten Sex Clubs und/oder Sex-positive Partyreihen. Es begann damit, dass eine meiner männlichen Affären und ich uns dazu entschlossen, einmal einen weiteren Mann mit ins Bett zu holen. Diese Erfahrung steht schließlich noch aus. Recht schnell kristallisierte sich heraus, dass es nicht so einfach war, wie eine weitere Frau zu finden. Männer haben hier scheinbar größere Hemmungen, einen weiteren nackten Mann mit zwischen die Laken hüpfen zu lassen. Konkurrenzdenken? Schwanzvergleich? Wer weiß das schon, auf jeden Fall ist es immer etwas tricky.

Wie findet man Gleichgesinnte für den Gruppensex?

Nun ja, in diesem Fall, und ein paar Matches später, hatte sich bereits jemand gefunden, der zumindest Interesse suggerierte und im gleichen Atemzug „zum Kennenlernen“ erst einmal zu einer privaten Kinky-Party im geschützten Terrain (AirBnB macht’s möglich!) einlud. Zack! Das war einfach: einen Mann gesucht, gleich mindestens fünf weitere gefunden. Die Partys sollten zwischen 10 und 15 Teilnehmer*innen beherbergen und würden im 2 bis 3 Wochen Rhythmus stattfinden. 

Gerade in Berlin bin ich bereits einige Male über solche „frivolen Zirkel“ gestolpert und es handelte sich immer um das gleiche Prinzip: Eine Bande feierwütiger, leidenschaftlicher, mal mehr, mal weniger erwachsener Menschen (volljährig waren alle, aber nach oben sind kaum Grenzen gesetzt), hatte genug von überfüllten Sex Clubs wie dem KitKat und mietete sich fortan in regelmäßigen Abständen, kleinere Locations (wie viele Mietswohnungen wohl verbotenerweise in temporären Sex-Tempeln enden?) und frönten dort im intimsten Kreis der gemeinsamen Lust. Natürlich ist das kein Phänomen, das allein in der Hauptstadt anzutreffen ist. Überall gibt es diese Zirkel und wie bereits erwähnt: Joy Club bietet auf jeden Fall eine Plattform für all diejenigen, die sich mal in ihrer näheren Umgebung diesbezüglich austauschen bzw. gemeinsam was erleben wollen.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Nadine Primo

Nadine studierte nach dem Abitur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Romanistik und Geschichte (Bachelor of Arts) und Internationale Geschichte der Neuzeit (Master of Arts). Aktuell arbeitet sie als Recruiterin und freie Autorin in Berlin, um genug Zeit für ihre Recherchen und Gedanken zu haben und sich ihr Kreativsein zu finanzieren. Das Reisen ist eine ihrer größten Leidenschaften, ebenso wie die Malerei, Literatur, Philosophie und (Kultur-)Geschichte. Als bisexuelle Frau teilt sie auf ihrem Blog und Instagram persönliche Erlebnisse sowie rastlose Gedanken und spricht über (Bi-)Sexualität, (offene) Beziehungen, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit.