unerhört: Warum muss er immer perfekt sein?

Unsere Leserin wünscht sich nichts so sehr wie eine glückliche Beziehung, die ein Leben lang hält. Aber das setzt sie so sehr unter Druck, dass sie nicht mehr entscheiden kann, ob sie dazu auch den passenden Partner gewählt hat.

Frage: Warum setze ich mich selbst so sehr unter Druck?

Ich habe bemerkt, dass ich mich in meinen Beziehungen selbst unerträglich unter Druck setze. Mein Kopf schlägt sich andauernd mit den Gedanken herum, dass es dieses Mal klappen und ich für immer mit dieser Person zusammenbleiben muss.

Ich will so sehr endlich den Richtigen gefunden haben, dass ich gar nicht merke, wenn es eigentlich gar nicht passt. Die Vorstellung, dass die Beziehung beendet werden könnte, erscheint mir wie ein Weltuntergang. Aber wenn die Beziehung dann wirklich zum Schluss kommt, merke ich wie es mir durch die Trennung wieder besser geht. So spielt sich das in jeder meiner bisherigen Beziehungen ab: Ich möchte mich nicht unter Druck setzen, komme aber aus diesem Zustand nicht heraus…

Momentan bin ich wieder in einer Beziehung und merke selbst, wie sehr ich mir “wünsche”, dass es dieses Mal für immer hält.

Meine Frage wäre nun, warum das eigentlich so ist, woher dieser selbstauferlegte Druck kommt? Und was kann ich dagegen tun? 

Antwort: Prüfen Sie, woher Ihre Erwartungen stammen

Die perfekte Beziehung gibt es nicht. Ebensowenig eine Beziehung, in der die Partner unaufhörlich und ständig glücklich sind. In der Paarberatung erlebe ich häufig, wie Paare an ihrem selbst auferlegten Druck scheitern. Sie beschreiben sich häufig als unglücklich, weil sie denken, sie könnten noch glücklicher werden: Vielleicht mit einem anderen Partner, vielleicht wenn sie sich noch mehr Mühe geben… Aus der Sexualtherapie wissen wir jedoch, dass nichts Leidenschaft und Lust so schnell verkümmern lässt wie Druck und Stress. Das ist auch in der Liebe und bei Beziehungen möglich.

Mandala

Ein eher ungewöhnlichen Konzept findet man bei der Neuerscheinung Mandala. Es handelt sich vielmehr um ein taktisches Kartenspiel in dem 2 Personen gegeneinander antreten und versuchen müssen, dem gegenüber immer einen Schritt voraus zu sein.

Beide Spieler erschaffen in diesem Spiel Mandalas auf einem Spielfeld. Die Mandalas entstehen während des Spiels aus Karten, die die Spieler klug auf dem Spielfeld platzieren müssen, um möglichst viele Punkte damit zu erzielen.

Der Paarfaktor: Desto besser man seinen Partner kennt, umso leichter fällt es, die Züge des anderen vorherzusehen und entsprechend zu reagieren. Geht der Partner eher auf Sicherheit oder sitzt euch ein waschechter Zocker gegenüber, der keinem Risiko aus dem Weg geht?

Eckdaten: Mandala
Autor: Trevor Benjamin & Brett J. Gilbert
Alter: 
ab 10 Jahre
Anzahl Spieler: 
2
Spieldauer: 
ca. 30 Min.

Das Spiel ist hier erhältlich.

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