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Was soll ich nur sagen? Wenn die Worte beim Flirten fehlen

Etwas, das zur Situation passt

Mir hat immer gefallen, wenn ein Mann etwas in der Situation Passendes gesagt hat. Einmal bin ich vom Supermarkt nach Hause gegangen und ein Typ sprach mich an: „Hey, ich bin neu hier in der Gegend. Kannst du mir sagen, wo der nächste Supermarkt ist? Da kommst du doch her, oder?“ Total unverfänglich. Ich habe ihm den Weg erklärt und er konnte mich direkt mit weiteren Fragen zum Stadtviertel in ein Gespräch verwickeln. Hat er gut gemacht, der Junge!

In der Bahn, einem Café oder Warteraum kann man auch ganz gut nebenbei darauf Bezug nehmen, was der andere gerade macht. Ich habe zum Beispiel im Bus bei meinem Nachbarn in seiner Zeitung mitgelesen. Als er es gemerkt hat, fragte er, ob ich die Zeitungsseite haben wolle. So konnte ich prima mit ihm ins Gespräch kommen. Das funktioniert auch, wenn der andere ein Sportgerät oder ein Instrument oder Ähnliches dabei hat. Mit meiner Gitarre im Schlepptau bin ich schon ziemlich oft angesprochen und gefragt worden, wo ich spiele, wie lange schon, was für Musik …

Aufmerksamkeit ist Trumpf!

Mir haben diese positiven Erlebnisse gezeigt, dass der andere aufmerksam ist und darauf achtet, was ich mache. Anders als bei den schlechten Sprüchen zu Beginn zeugt das nämlich von Interesse und ich fühle mich nicht, als wäre ich schon die hundertste Frau, die so angesprochen wurde. Ich fühle mich stattdessen besonders, und darum geht es doch, oder?! Man möchte für den anderen aus der Masse herausstechen und etwas Besonderes sein. Plakative Komplimente wie „Du hast tolles Haar!“, passen vielleicht prima, wenn man sich beim Frisör begegnet ist, aber sonst wirken sie eher aus der Luft gegriffen. Aber eine aufmerksame Geste ist immer schön: Als einmal eine gemeine Cola-Flasche gegen mich rebelliert hat, bot mir ein Mann ein Taschentuch an und munterte mich auf. In dem Moment war es genau, was ich brauchte. Wenn man es schaffst, auf den anderen einzugehen und Empathie zu zeigen, hat man das Eis in den meisten Fällen schon gebrochen.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.