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Sorry, aber es passt nicht!

In Zeiten des Online-Datings ist es überhaupt kein Problem mehr, neue Menschen kennenzulernen. Vorausgesetzt natürlich, man stellt keine peinlichen Duckface-Badezimmer-Selfies als Profilbild ein. Doch mit der Masse an potenziellen Traumprinzessinnen und -prinzen geht leider auch noch ein zweites Problem einher: Du kannst sie nicht alle haben! Somit sind wir also gezwungen, Körbe zu verteilen (und selber erwachsen damit umzugehen). Warum das völlig okay ist und wie es respektvoll klappt

Es ist okay, Nein zu sagen

Das Wichtigste zuerst: Wenn Sie für sich selbst beschlossen haben, dass Sie Ihr Gegenüber nicht wiedersehen möchten, ist das absolut in Ordnung! Es ist okay, jemanden nicht zu mögen oder zu wollen. Wenn es nicht passt, dann passt es nicht. Es kann nun mal nicht immer funken. Und das ist nicht Ihre Schuld, sondern ganz normal. Und ja, es ist auch okay, so zu empfinden, wenn Sie glauben, eigentlich einen Sechser im Lotto vor sich stehen zu haben. Wenn Sie keine Gefühle oder zumindest große Sympathie für den oder die andere empfinden, bringt auch guter Wille nichts – zumindest nicht auf Dauer.

Wer verletzt hier wen?

„Aber ich möchte doch seine oder ihre Gefühle nicht verletzen.“ Kennen Sie diesen Satz von sich? Mir persönlich kommt er sehr bekannt vor, aus meiner eigenen Erfahrung, aber auch von meinen Single-Freunden. Und ja, natürlich wollen Sie die Gefühle Ihres Gegenübers nicht verletzen. Und das ehrt Sie! Aber möchten Sie denn Ihre eigenen Gefühle verletzen? Sie haben ja schließlich auch welche. Überlegen Sie mal, was passiert, wenn Sie sich nicht aus dieser unangenehmen Situation befreien. Denn Fakt ist doch: Wenn Sie sich weiter verabreden und das Spielchen mitspielen, werden Sie sich immer unwohler in Ihrer Haut fühlen. Und das wäre nicht nur schmerzhaft für Sie – sondern Sie würden Ihrem Gegenüber auch noch direkt ins Gesicht lügen und es am Ende nur noch schlimmer machen. Und das ist für beide Parteien extrem mies.

„Gerade“ und „im Moment“

Die Frage ist also, wie Sie aus der Nummer herauskommen, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen. Früher habe ich immer versucht, mich mit kleinen Notlügen und Ausreden aus der Sache herauszureden. Die Klassiker: „Du, sorry, bei mir ist im Job gerade echt viel los; Entschuldige, aber mein Leben steht im Moment Kopf. Ich melde mich; Und: Ich kann das gerade nicht.“ Klingt schwammig, so, als wäre gerade echt viel los, so dass man sich nicht auf die Liebe konzentrieren kann. Versteht jeder. Oder? Das dachte ich zumindest. Denn nach wenigen Tagen kamen alle vermeintlich Verflossenen wieder zurück. Ich hatte schließlich Zeitangaben verwendet: „gerade“ und „im Moment“ – obwohl ich eigentlich „nie“ und „für immer“ meinte. „Damit lässt du den Frauen ein Hintertürchen offen, du machst ihnen Hoffnung auf ein Happy End“, hat mein Kumpel Daniel damals zu mir gesagt.

Darum hier mein erster Tipp: Wenn Sie einen Korb verteilen, verwenden Sie niemals Worte, die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft machen, auch wenn sie netter klingen.

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Über den Autor/die Autorin

Sascha Grimm

Sascha Grimm ist Mitte Dreißig und liebt seine Heimat, den Norden. Er ist Serien-Junkie, mag Sport, Theater und natürlich: Frauen. Er schreibt für ein Online-Magazin und arbeitet als Grafiker in einer Kreativagentur.