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Hallo Y-Chromosom! Warum ich gerne für einen Tag ein Mann wäre …

Dreckige Toiletten? Kein Problem, schließlich muss ich sie mir zwar angucken, mich aber nicht draufsetzen. Klar, kreative Köpfe haben mit Lösungen wie Urinella auch Frauen ermöglicht, das kleine Geschäft im Stehen zu erledigen, aber das Gefühl, sich einfach mal an einen Baum stellen zu können, ist Männern zum größten Teil weiterhin vorbehalten.

T-Shirt, Hose – fertig, statt stundenlanger Modenschau

Was würde ich an einem Tag als Mann noch tun, außer im Stehen zu urinieren? Ich würde definitiv shoppen gehen! Da hat Mann es nämlich so viel einfacher als Frau. Nicht nur, dass die Auswahl meist etwas beschränkter ist, allein die minimierte Anzahl verschiedener Kleidungsstücke macht das Einkaufen für Männer entspannter und vor allem schneller. T-Shirt, Hose, fertig. Natürlich gibt es auch im Herrenkleidungsbereich diverse Schnittführungen, aber die Masse einigt sich auf Basics, ohne großen Schnick oder Schnack. Das ist einer der Gründe, warum ich an meinem Tag als Mann nach dem Shoppen unbedingt feiern gehen würde. Schluss mit stundenlangen Modenschauen vor dem Spiegel. T-Shirt an, Hose an, Sneakers, fertig. Anstatt zwischen Kleid, Rock und Top, Jumpsuit, Hotpants und Bauchfrei-Oberteil, Highheels oder doch Sandalen … ich könnte diese Liste noch sehr lange weiterführen … wählen zu müssen, reicht ein kurzer Griff in den übersichtlichen Kleiderschrank und ich wäre perfekt ausgerüstet für eine lange Partynacht.

Der Flirt mit einer emanzipierten Frau

Eine Partynacht wäre für mich als Ein-Tages-Mann der krönende Abschluss. Mein gestecktes Ziel: herausfinden, wie sich die moderne Flirtkultur auf die Rolle des Mannes auswirkt. Je mehr sich Frauen emanzipieren, desto mehr verschwimmen althergebrachte Flirtregeln. Männer sprechen Frauen an, laden sie auf einen Drink ein und umwerben die Auserwählte – das gilt schon lange nicht mehr. Der Grad zwischen Flirt und sexueller Belästigung ist schmal geworden. Wie würde ich als Mann die Flirtsignale der Frauen wahrnehmen? Mit welchen Erwartungen wäre ich konfrontiert? Und ganz besonders wichtig: Über was reden die Herren eigentlich so, wenn sie im Club an der Bar stehen?

Die Privilegien verändern sich – das ist gut so!

Was Frauen an der Vorstellung, einen Tag lang ein Mann zu sein, fasziniert, könnte Bücher füllen. Es sind die Privilegien, die aus gesellschaftlicher Sicht oder aufgrund der Biologie dem männlichen Geschlecht zugeschrieben werden. Das Gute ist: Viele dieser Privilegien durchlaufen einen Veränderungsprozess. Sie nehmen ab, oder die Rolle der Frau wird so gestärkt, dass man sich auf einer gleichberechtigten Ebene befindet.

Umso mehr Gedanken ich mir darüber mache, wie es wäre, einen Tag als Mann verbringen zu können, desto größer wird die Sehnsucht, dies tatsächlich ausprobieren zu dürfen. Wenngleich ich mir sicher bin, dass ich nach 24 Stunden Mannsein, sehr gerne wieder in meinen richtigen Körper schlüpfen möchte. Zu sehr würden mir genau die Dinge fehlen, die das Frausein so besonders machen.

Auch spannend:

Und wie sieht Mann das? beziehungsweise-Autor Thorsten Wittke darüber, dass er gern mal eine Frau wäre.

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Über den Autor/die Autorin

Jule Blogt

Jule ist auf der Suche, auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen. Sie hat sich mit jeder Faser ihres Körpers der Liebe verschrieben. "Ist das Liebe, oder kann das weg?", fragt sie sich jeden Tag aufs Neue. Zu welchen Ergebnissen sie dabei kommt, beschreibt sie auf ihrem Blog juleblogt.de