Besserer Sex durch Alkohol & Drogen?

Zugegeben, als ich die Anfrage bekam, ob ich über dieses Thema schreiben möchte, war ich anfangs unsicher. Ich bin nun wirklich keine Sexpertin für Drogen und Alkohol. Je länger ich aber darüber nachdachte, desto spannender fand ich diese Thematik. Ich stürzte mich also in interessante Gespräche mit meinem Bekanntenkreis und staunte nicht schlecht. Außerdem stolperte ich über Studien mit erstaunlichen Erlebnissen.

Lasst uns also einmal auf eine Reise gehen – von erotischen Spielereien über (Ent-)Hemmungen bis zu Nebenwirkungen von berauschenden Substanzen. 

Sind Alkohol und Drogen beim Sex wirklich aphrodisierend? 

Viele Menschen nutzen diese Substanzen, um das sexuelle Erlebnis zu verbessern. Ob dies wirklich der Realität entspricht, möchte ich heute klären. 

Bei Frauen senkt sich der Östradol-Gehalt (dahinter verbirgt sich ein Östrogen), wodurch der Testosterongehalt verhältnismäßig steigt. Dies kann zu vermehrter sexueller Erregung führen. Außerdem wirken Alkohol und Drogen enthemmend, was im Idealfall dazu führt, dass du dich auf einmal traust, deinen Schwarm anzusprechen. Du bist weniger schüchtern und offener. Selbstverständlich kann dies auch schnell ins Negative umschlagen und du bist zu enthemmt. Im schlimmsten Fall tust du etwas, dass du am nächsten Tag bereust. 

Dabei sind für die Auswirkungen deines Konsums drei Faktoren entscheidend. 

  1. Wieviel Alkohol oder welche Menge an Drogen nimmst du zu dir? 
  1. In welchem Umfeld konsumierst du diese? 
  1. In welcher Stimmung befindest du dich, während du konsumierst? 

Um diesem Artikel eines vorwegzunehmen: Positive Auswirkungen konnten bisher wissenschaftlich nicht belegt werden. Die Wissenschaft ist sich allerdings einig über etliche negative Auswirkungen in Bezug auf Rauschmittelkonsum und Sexualität. Auf diese und auch auf die High-Lights möchte ich nun anhand einiger Studien näher eingehen. 

Studie 1 – Sex in Verbindung mit Alkohol und Marijuana 

Eine amerikanische Studie hat 24 junge Erwachsene zu Ihren Erfahrungen mit Alkohol und Marijuana befragt. 

Aufgrund der Größe dieser Studiengruppe ist diese Studie nicht repräsentativ, sie liefert aber einige interessante Details, die ich euch nicht verschweigen möchte. Hauptsächlich trafen die Studienteilnehmer*innen folgende Aussagen… 

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