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Warum haben Frauen heute dreimal so viel Sexträume wie früher?

Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass Frauen heutzutage dreimal so häufig erotische Träume haben wie noch vor 50 Jahren. Unsere Autorin Jana Seelig erklärt, woran das liegt und wie auch Sie häufiger Sexträume haben können

Forscher der Universität Freiburg haben rund 3000 Männer und Frauen zu ihren Träumen befragt. Die Studienergebnisse, die in der Zeitschrift „Psychology & Sexuality“ veröffentlicht wurden, zeigen, dass Menschen heutzutage deutlich häufiger von Sex träumen, als es ihre Großeltern getan haben.

Die Forscher kommentieren diese Ergebnisse folgendermaßen: „Jüngere Frauen in unserer modernen Gesellschaft gehen heute offener mit Sexualität um als ältere Frauen früherer Generationen.“ Der Grund für den Anstieg an Träumen mit erotischem Inhalt sei vor allem auf den offeneren Umgang mit Sex sowie den einfachen Zugang zu Internet-Pornografie zurückzuführen, so die Forscher.

Im Vergleich zu den Ergebnissen einer im Jahr 1966 durchgeführten Studie, die einen ähnlichen Ansatz verfolgte, ist der Anteil von Sexträumen heute deutlich höher, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. In erster Linie erleben 16- bis 30-jährige Personen nachts regelmäßig erotische Träume. Der Anteil liegt bei 25 Prozent bei den Männern und immerhin 22 Prozent bei den Frauen. Im Vergleich dazu lag der Anteil im Jahr 1966 noch bei rund 12 Prozent bei den männlichen Befragten und lediglich 4 Prozent bei den befragten Frauen.

Wir verarbeiten in der Nacht erotische Reize

Die Ergebnisse sind nicht sonderlich überraschend, wenn man bedenkt, dass wir heutzutage nahezu überall mit Sexualität konfrontiert werden – sei es in Filmen, in Musikclips oder schlichtweg in der Werbung, die uns überall begegnet. In Träumen verarbeiten wir Dinge, die uns während unseres Wachzustands begegnet sind, und so ist es nicht verwunderlich, dass uns im Schlaf erotische Inhalte begegnen, denen wir tagsüber auf verschiedenste Art und Weise ausgesetzt waren. Sei es durch besagtes erotisches Film- und Bildmaterial oder durch Gespräche, die wir mit unseren Freunden geführt haben.

Gehören Sie zu den Personen, die sich eher selten an ihre Träume erinnern und noch seltener aufregende und anheizende Sexträume haben, an die Sie im Wachzustand gerne zurückdenken, gibt es Mittel und Wege, diese Fähigkeit zu trainieren. Ich selbst habe einige davon ausprobiert – mit verblüffenden Ergebnissen.

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Über den Autor/die Autorin

Jana Seelig

Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.