Studie unter Studenten zeigt: Treue und Beständigkeit nehmen zu

Mingles, offene Beziehungen und Beziehungsunfähigkeit – die aktuellen Schlagzeilen und „Trends“ in Sachen Beziehungen lassen den Eindruck entstehen, als würde Treue eine immer kleinere Rolle im modernen Liebesleben spielen – doch eine Studie unter Studenten zeigt nun das genaue Gegenteil

Tinder, Internet-Pornos und lockere Bekanntschaften – ist das wirklich, was junge Männer und Frauen unter Liebe und Sex verstehen? Mit einem eindeutigen Nein, beantwortet diese Frage eine aktuelle Studie. Laut dieser sei sogar das genaue Gegenteil der Fall. Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf befragten Studenten rund um das Thema Sex und Beziehungen und fanden heraus: Treue und Beständigkeit sind die vorherrschenden Wünsche und Beziehungsträume der angehenden Akademiker.

Tatsächlich seien die meisten Studenten regelrechte Serien-Monogamisten, die von einer festen und exklusiven Partnerschaft in die nächste wechseln. Mit der Treue nehmen sie es in einer Beziehung außerdem äußerst genau. Für 76 Prozent der Befragten sei absolute Treue gegenüber dem Partner sehr wichtig. Laut den Experten sei der Wunsch der befragten Studenten nach einer festen und liebevollen Beziehung, in der beide nur miteinander Sex haben, im Vergleich sogar gestiegen.

Was suchen die Studenten in Beziehungen?

Eine interessante Frage, welche die Forscher ebenfalls untersuchten: Wieso streben die Jungen überhaupt nach einer festen Partnerschaft? Denn anders als noch vor einigen Jahrzehnten, spielen Institutionen, formale Verpflichtungen oder materielle Vorteile keine wesentliche Rolle mehr bei der Partnerwahl. Die Antwort auf die Frage fiel dabei genauso emotional aus, wie wir es uns nur erhoffen konnten: Sex, intime Zweisamkeit und innige Kommunikation sowie die Qualität all dieser Erfahrungen, die für viele nur eine feste Beziehung bieten kann, bringt die jungen Paare zusammen.

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