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Haben wir eigentlich noch Spaß miteinander?

Kopf aus, Vergnügen an: Warum Alltag in Beziehungen oft zum Spaßfresser wird – und wie wichtig es ist, sich als Paar die Leichtigkeit zu bewahren

Ja, manchmal gibt uns das Leben Zitronen – wobei das schon ein abgedroschener Euphemismus ist. Denn Zitronen mögen vielleicht sauer sein, dafür sind sie erfrischend und saftig und passen wunderbar in Kuchen, Limonaden, Salatdressings und Co. Außerdem wachsen sie dort, wo die Sonne scheint. Im Leben ist das leider nicht immer der Fall. Es regnet und stürmt und manchmal hagelt es auch Backsteine, die nicht so leicht verdaulich sind wie spritzige Südfrüchte. Doch es müssen nicht einmal harte Schicksalsschläge sein – auch die ganz normalen Anforderungen des Alltags können auf Dauer dafür sorgen, dass die guten, unbeschwerten Momente in der Partnerschaft abhandenkommen.

Leider realisiert man das oft erst, wenn die Situation bereits zur Belastung geworden ist. In meiner letzten langen Beziehung kam die Erkenntnis im Mai. Wir hatten uns beide seit Jahresanfang durch anstrengende Tage und vollgestopfte Wochen gekämpft, an den Wochenenden gemeinsame Verabredungen und wichtige Erledigungen unter einen Hut gebracht, uns immer wieder vorgenommen, mehr Exklusivzeit zu zweit einzurichten und dann fast alle Pläne doch wieder über den Haufen geworfen, um unseren Verpflichtungen nachzukommen. Statt gemeinsam abzuschalten, arbeitete meist jeder irgendwas ab. Die Leichtigkeit war unterwegs flöten gegangen, der Stress-Spaß-Haushalt stimmte einfach nicht mehr. Wann hatten wir eigentlich das letzte Mal so richtig zusammen gelacht?

Und plötzlich kommt das Schweigen

Wie wohl in den meisten Partnerschaften bestand am Anfang so gut wie alles aus Vergnügen. Wir liebten es, zusammen zu spielen, aßen Pizza im Bett, fochten Kitzelkämpfe aus, schlenderten an Sonntagen ziellos durch die Gegend und überboten uns dabei gegenseitig im Quatscherzählen. Überhaupt war Humor vom ersten Tag an unser Klebstoff gewesen: eine gute Portion Sarkasmus gepaart mit Wortwitz und Schlagfertigkeit – die Mischung war perfekt. Wir konnten stundenlang nur über Insider kommunizieren, Anekdoten und Formulierungen, die außer uns niemand verstand. Über dieselben Dinge zu lachen, war für unsere Liebe elementar. Klar, „Spaß“ ist ein dehnbarer Begriff und für jedes Paar individuelle Auslegungssache – ob mit viel Kommunikation oder voller Ruhe beim Schach oder Sternegucken. In jedem Fall aber bedeutet er das Gegenteil von Alltagsfrust und Eintönigkeit.

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Über den Autor/die Autorin

Katrin Bauer

Katrin Bauer wurde in Hamburg geboren, wo sie Medienwissenschaften studierte, bevor es sie der Liebe wegen nach Berlin zog. Mittlerweile ist sie wieder glücklicher Single, arbeitet in einer Künstleragentur und schreibt in ihrer Freizeit über das Leben und Lieben in der Großstadt.