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Glauben Sie an die karmische Liebe?

Wenn es die karmische Liebe gibt – sind dann manche Beziehungen zum ewigen Glück und manche zum Scheitern verurteilt?

Gutes säen, Gutes ernten: Die spirituelle Vorstellung vom Punktekonto der Seele ist mittlerweile auch unter Nicht-Gläubigen weit verbreitet. Der Kerngedanke dabei ist einfach – alles, was man tut, kommt eines Tages auf die eine oder andere Weise zu einem zurück. Einem widerfährt demnach dann am meisten Glück, wenn man ganz selbstlos welches verbreitet. Verhält man sich hingegen eher egoistisch und verletzend anderen gegenüber, fliegt einem der Bumerang auf seinem Rückweg zum Absender irgendwann mit voller Wucht ins Genick. Doch gilt das auch für Liebe?

Gibt es die karmische Liebe?

Karmische Beziehung – was zunächst vielleicht ein bisschen nach Esoterik und Hokuspokus klingt, ist eigentlich gar nicht so weit hergeholt. Wie auch unser Handeln im Leben allgemein auf positiven Werten fußen sollte, steht eine gesunde Beziehung ebenso auf einem Fundament aus Achtung, Respekt und Unterstützung. Bekommt dieser existenzielle Unterbau einen Riss oder gründet sich die ganze Liebe auf einen negativen Umstand wie beispielsweise Betrug oder Lügen, bedeutet das zweifellos Minuspunkte für die karmische Verbindung. Natürlich lässt sich so mancher Streit und sogar der eine oder andere Fehltritt gegebenenfalls durch viel Zuwendung und Achtsamkeit wieder glattbügeln, tiefschürfende Verletzungen jedoch sind in der Regel nur schwer wieder wett oder gar ungeschehen zu machen. Die karmische Liebe bekommt einen Fleck, der nur sehr langsam verblasst.

Wenn der Start die karmische Verbindung vermiest

Angenommen, Ihre Liebe baute sich auf, während sie selbst noch in einer anderen Beziehung steckten. Ihr Herz war eigentlich besetzt und doch schlich sich klammheimlich jemand Neues hinein. Jemand, der Ihnen seelenverwandt erschien, als hätten Sie ihr ganzes Leben auf ihn gewartet. Zu irgendeinem Zeitpunkt mussten Sie sich Ihrem bisherigen Partner offenbaren – bis dahin jedoch sind bereits die ersten Negativ-Punkte in die neue karmische Verbindung eingeflossen. Sie sind unter widrigen Umständen gestartet, schließlich forderte Ihr Glück zunächst ein gebrochenes Herz. Ist der neue Mensch an Ihrer Seite nun zu allem Überfluss beispielsweise der Ex-Partner eines guten Freundes, hat ihre frische Beziehung gegebenenfalls schon zwei Menschen verletzt. Der für die karmische Liebe bezeichnende Schmetterlingseffekt sorgt nun möglicherweise dafür, dass eben diese Verletzung auf Ihre Partnerschaft zurückprallt und sie von Beginn an unter einem schlechten Stern steht.

Wie man die karmische Liebe überlistet

Ob es die karmische Liebe nun gibt oder nicht, Fakt ist: Liegen einer Partnerschaft von Anfang an diverse Steine im Weg oder gerät sie zwischendurch mal gewaltig ins Strudeln, beispielsweise durch einen Seitensprung, stellt das die Partnerschaft auf eine harte Belastungsprobe. Fakt ist aber auch, dass man diese meistern kann, auch, wenn die karmische Verbindung zunächst ungünstig scheint. Vielleicht, weil man mit dem anderen eine Art tiefere Bindung, sich seelenverwandt fühlt. Oder aber, weil die Liebe zueinander einfach stark genug ist und man neben beidseitiger Achtung, neben Vertrauen und Respekt auch das Verzeihen als positives Attribut in die Partnerschaft integriert. Kann eine karmische Beziehung also genauso vorbestimmt sein, wie es das Wohlergehen des Menschen in den indischen Religionen ist? So oder so: Entscheidend ist am Ende nur, wie man als Paar seine Partnerschaft aktiv gestaltet. Im Sinne des Karma-Kontos also: Gib Liebe, dann kommt Liebe zurück.

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Redaktion

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