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Beziehungs-Alltag? Ja, warum denn eigentlich nicht!?

Wir hecheln dem nächsten Abenteuer hinterher, wollen höher, schneller, weiter, alles muss schöner und besser werden, auch die Partnerschaft. Was soll das?

Alltag. Da denkt man an graue, triste Regentage. Es gibt zig Ratgeber darüber, wie man der Routine entflieht. Schließlich sind wir Selbstoptimierer: der Job, die Wohnung, das Outfit, das Ego und nicht zuletzt die Liebe sollen voller Höhepunkte stecken. Aber ist das nicht zu viel verlangt? Steckt im Alltag nicht auch ein Reiz?

Lassen Sie den Alltag zu

Wenn Sie nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen, ist es völlig in Ordnung, auf der Couch herumzuliegen und nicht gemeinsam zum Partner-Yoga zu gehen. Genießen Sie, dass Sie sich nicht verstellen müssen. Oder wenn Sie wissen, was Ihr Partner im Bett mag, müssen Sie nicht auf Biegen und Brechen außergewöhnliche neue Praktiken ausprobieren, die in Körper-Knoten und Muskelkater enden.

Routine kann verbinden

Wenn Sie angekommen sind, bei der Person, die Sie lieben, wird sich der Alltag zwangsläufig einstellen. Das sollte kein Anlass zur Unzufriedenheit sein.

Natürlich ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben für die kleinen Details: Beschäftigt den Partner etwas? Hatte er oder sie einen schlechten Tag? Das sollte man erkennen und ansprechen, klar.

Genauso schön kann es aber sein, einfach gemeinsam zur Ruhe zu kommen. Den Alltag hineinzulassen ins Beziehungsleben. Das kann das Ritual sein, jeden Abend gemeinsam Nachrichten zu sehen, jeden Sonntag zusammen zu kochen oder 1x im Monat gemeinsam ins Kino zu gehen. Klingt langweilig, tut aber so gut! Denn es entlastet davon, Entscheidungen treffen zu müssen und Sie haben Gedanken füreinander frei.

Entspannen Sie sich!

Ja, wir sehen tagtäglich die perfekten Promi-Paare, immer gut gestyled, immer gut drauf. Oder haben die junge Vorzeige-Familie im Bekanntenkreis: sie schicke Grafik-Designerin, er erfolgreich mit seinem Online-Start-Up, der Kleine seinen Gleichaltrigen um Längen voraus, jetten um die Welt, richten ihre 150qm-Wohnung in Kreuzberg in liebevoller Kleinstarbeit selbstverständlich nicht mit IKEA-Möbeln ein und trotz des Stress brennt ihre Leidenschaft füreinander jeden Tag.

Das ist eine Illusion. Auch bei all diesen Vorbildern, diesen unerreichbaren Role Models, gibt es Tage, die einfach ganz normal sind, an denen nicht immer alles glänzt. Genau das ist Alltag: Normalität. Kein Grund, nervös zu werden. Solange Sie einander nicht für selbstverständlich nehmen, ist der gemeinsame Alltag etwas Wundervolles.

Denken Sie daran: Menschen in Fernbeziehungen ersehnen nichts mehr, als das, was Sie haben. Den ganz simplen, vermeintlich belanglosen Alltag eben.

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Über den Autor/die Autorin

Vitesse Schleinig

Vitesse ist seit vielen Jahren im Auftrag der Liebe beruflich tätig. Ihr privates Glück kam dank Internet zustande: Ihre Beziehung nahm online ihren Lauf. Und noch heute senden sie und ihr Ehemann sich täglich digitale Liebesbotschaften. Mittlerweile sind die beiden zu dritt: Im Mai 2016 kam ihr Sohn zur Welt und stellt seither das Leben ordentlich auf den Kopf.