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Was Vertrauen für mich bedeutet

Vertrauen in den Partner

Und was, wenn mein Partner sich in eine andere verguckt? Passiert doch ständig. Klassiker! Das Baby könnte uns entzweien, weil wir keine Zeit für Zweisamkeit mehr haben, und dann wackelt die neue Kollegin vorbei und macht ihm hübsche Augen. Aber irgendwie kommt mir das total absurd vor. Selbst, wenn sein Telefon verführerisch neben mir liegt, greife ich nie danach. Warum sollte ich? Solange ich die Liebe in seinen Augen funkeln sehe, wenn er mich anschaut, habe ich keine Angst. Er geht morgens mit einem Lächeln und kommt abends mit einem Lächeln. Er kuschelt sich auf der Couch an mich und legt den Arm im Bett um mich. Er massiert meine Schultern, wenn mir der Rücken schmerzt, und sorgt für mich. Ich vertraue ihm voll und ganz – ohne Zweifel oder Ängste.

Alte Wunden beeinflussen das Vertrauen

Natürlich war das nicht von Anfang an so. Vertrauen hängt extrem von den Erfahrungen ab, die man früher gemacht hat. Beim ersten Mann in meinem Leben dachte ich, das hält für immer – bis Schluss war. Beim zweiten Mann dachte ich, er liebt mich wirklich – bis er eine andere hatte. Beim dritten Mann dachte ich, ich wäre das Wichtigste für ihn – bis er mich links liegen ließ. Das alles schwächt das Vertrauen in die nächste Beziehung. Wenn das Herz wieder für einen Menschen brennt, schmerzen die alten Wunden und erinnern mich unwillkürlich daran, wie weh es das letzte Mal tat. Diese Wunden lassen mich vorsichtig werden.

Vertrauen braucht vor allem eins: Zeit

Das Vertrauen in den Partner und die neue Beziehung wächst nur langsam. Sehr langsam. Mit unzähligen kleinen und großen Momenten des Glücks. Schritt für Schritt probiert man aus, was passiert, wenn man Nein sagt, sich streitet oder einander enttäuscht. Bleibt er da? Respektiert er die eigenen Grenzen? Kann die Beziehung einem Streit standhalten?

Denn letztlich wächst Vertrauen auch daran, dass man schwierige Momente gemeinsam meistert. So verrückt es klingen mag: Liebe und Vertrauen festigen sich vor allem in Problemzeiten – denn da hat man am meisten Angst davor, allein gelassen zu werden. Klar ist alles wunderschön, wenn die Sonne scheint. Aber erst, wenn es stürmt und gewittert und man dann gemeinsam dem schlechten Wetter trotzt – dann wächst das Vertrauen.

Das mit dem Vertrauen ist nicht einfach

Und selbst, wenn viel Zeit vergangen ist, erfüllt von wunderschönen Sonnentagen und herausfordernden Regenzeiten, kann es sein, dass die Zweifel wieder vor der Tür stehen und vehement klopfen. Nein, das mit dem Vertrauen ist nicht einfach. Es passiert so viel Mist in der Welt – wie soll man da Vertrauen ins Glück haben?

Wenn mich die Zweifel besuchen, drehe ich mich zum tollsten Mann der Welt, robbe ganz nah an ihn heran und denke mir: Ihr blöden Zweifel, zieht Leine! Ich genieße jetzt das Glück, solange es da ist. Und wer weiß, vielleicht bleibt es ja für immer. Mit ein bisschen Glück.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Spooren

Christiane Spooren (geb. Mieth) liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.