Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Liebeskummer lohnt sich eben doch!

Liebeskummer lohnt sich nicht? Doch, sagt unsere Kolumnistin Jana Seelig und erzählt, was sie aus Herzschmerz für sich zieht

Wenn dir das Herz gebrochen wird, dann ist das eigentlich nie schön. Alleine das Wort „Bruch“ sagt doch schon so viel aus, sagt genau, was da in uns gerade passiert ist. Hier ist etwas kaputt, zerschlagen und zertrümmert, und nun liegt es da, das Herz, ist zersplittert in tausend kleine Scherben, von einem Menschen, den man so geliebt hat, dass man es genommen und in seine Hände gegeben hat, weil man dachte, er passt schon gut drauf auf. Ein gebrochenes Herz tut ziemlich weh, und es scheint unwiderruflich kaputt, denn selbst wenn man alle Scherben sammeln und zusammenkleben würde, so wäre es doch ein anderes Herz, das sich nie wieder so anfühlt wie zuvor und auch nie wieder so lieben kann, wie es das einmal tat.

Liebeskummer ist geprägt von Dunkelheit und düsteren Klängen, von sehr viel Leid und sehr viel Schmerz, der einfach nie zu enden wollen scheint und sich auch mit von anderen erprobten Mitteln gegen Herzschmerz einfach nicht verdrängen lässt. Er macht es einem schwer, das Gute in der Welt zu sehen – und wenn man es dann doch einmal erblickt, fühlt es sich irgendwie nicht richtig an.

Liebeskummer muss man überwinden, und jeder Schritt, den man nach vorne macht, fällt schwer; jedes Teil vom Herz, das man aufsammelt und mühsam wieder an die dafür vorhergesehene Stelle klebt, scheint im entscheidenden Moment durch die Hände zu sickern; jede Träne, die man weint, erscheint zu viel, weil man doch stark sein soll, für sich allein.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Jana Seelig

Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.