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Kann man Empathie lernen?

Lässt sich Mitgefühl trainieren? Wie schön wäre es, mit jemanden zusammen zu sein, der immer versteht, wie man sich gerade fühlt! beziehungsweise-Autorin Christiane Mieth über echte und falsch verstandene Empathie

„Wenn ich eine Sache gut kann, dann ist es Empathie.“ Das war ein Lieblingssatz meines Ex-Freundes. Ein Satz, der mir auch jetzt noch manchmal durch den Kopf hallt, wenn ich schlecht gelaunt an diese Beziehung zurück denke. Denn eines ist sicher: Wenn er eine Sache wirklich nicht konnte, dann war es Empathie.

EM-PA-THIE

Empathie ist zurzeit ein großes Wort. Jeder hört es und jeder will es. Manche haben es, das „Empathie-Gen“. Und andere wollen es – haben es aber leider nicht. Mitfühlen und sich in andere hineinversetzen können und wollen, ist eben nicht jedermanns Sache.

Etwas ganz Besonderes

Schon bevor wir überhaupt zusammen waren (und bevor Empathie ein großes Wort war), hat mein Ex-Freund damit geprahlt, wie empathisch er sei. Ich musste Empathie damals erst einmal nachschlagen. Es klang irgendwie so special! Und als ich dann wusste, was es bedeutete, fand ich meinen Noch-nicht-Ex noch toller. Wie schön musste es sein, mit jemanden zusammen zu sein, der verstand, wie ich mich fühlte!

Oder auch nicht

Das nächste Mal dachte ich über Empathie nach, als er schon fast mein Ex war. Es war leider nie so schön, wie ich es mir ausgemalt hatte. Ich habe ziemlich gelitten in dieser Beziehung. Und das paradoxe Hauptproblem war, dass ich mich nie verstanden fühlte. Ist das nicht verrückt: Er hat mir vorgegaukelt, wie unfassbar mitfühlend und verständnisvoll er war, und genau das wurde zum Hauptproblem. Bei dem Gedanken muss ich heute noch bitter lachen.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Mieth

Christiane Mieth liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.